Rezension zu „Broken – Gefährliche Liebe“ von Chelsea Fine

Broken
Autorin: Chelsea Fine

Erscheinungsdatum: 17.08.2015

Veröffentlicht bei: Blanvalet

Genre: New Adult / Liebe

Umfang: 318 Seiten

Preis: 8,99 €

Leseprobe

Mehr Infos hier.

Die Autorin:

Chelsea Fine lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Phoenix, USA. Sie verbringt möglichst viel Zeit damit zu schreiben und zu malen, um möglichst wenig ungeliebte Hausarbeit erledigen zu müssen. Dafür liebt sie Superhelden, Kaffee und verrückte Socken. Quelle

Inhalt:

Heiße Leidenschaft, dunkle Geheimnisse – und die ganz große Liebe

Die Semesterferien stellen Pixie Marshall gleich vor zwei Herausforderungen: Sie braucht Geld, und sie braucht eine Bleibe. Ein Job in einem Bed & Breakfast scheint die Lösung ihrer Probleme zu sein. Doch Pixie hat nicht geahnt, dass ihr Zimmernachbar ausgerechnet Levi Andrews sein würde. Der extrem heiß ist. Und den Pixie am liebsten nie wieder sehen würde … Denn ein Jahr zuvor waren sie dabei, sich ineinander zu verlieben – bis eine schreckliche Nacht alles veränderte. Doch Levi jetzt aus dem Weg zu gehen stellt sich als unmöglich heraus. Was ihn allerdings nicht zu stören scheint … Quelle

Meine Meinung:

„Broken“ ist mein erstes Buch aus dem Genre New Adult. Die Inhaltsangabe hat mich sofort angesprochen, deshalb war ich sehr neugierig auf das Buch.
Pixie, die eigentlich Sarah heißt, und Levi erzählen abwechselnd aus der Ich-Perspektive. Mir haben die Namen der Protagonisten sofort gefallen. Beide sind sehr sympathisch, witzig, sarkastisch, aber auch von ihrer Vergangenheit gezeichnet. Sie verbindet eine gemeinsame Geschichte und ein tragisches Ereignis. All das erschließt sich dem Leser erst Stück für Stück und dadurch bleibt die Geschichte sehr lange spannend. Obwohl die beiden nicht glücklich darüber sind, gemeinsam im Willow Inn zu arbeiten, entsteht schnell eine knisternde Stimmung zwischen ihnen. Pixie und Levi fühlen sich zueinander hingezogen und das nicht erst seit den Ferien. Doch sie beschließen, so gut es geht, auf Abstand zu gehen und sich stattdessen gegenseitig mit kleinen Sticheleien das Leben schwer zu machen. Frei nach dem Motto: Streit ist besser als gar keine Kommunikation. Denn so richtig miteinander geredet haben sie schon lange nicht mehr, der Schmerz und der Verlust sitzen zu tief und wurden noch nicht richtig verarbeitet.

Der Schreibstil ist angenehm locker und leicht. Viele eingestreute Witze und knackige Dialoge lockern die Geschichte auf und haben mir immer wieder ein Lächeln entlockt. Die Sticheleien zwischen Pixie und Levi und die lüsternen Mitarbeiterinnen des Hotels waren an einigen Stellen zum Brüllen komisch.

Ingesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Der tolle Schreibstil und die angenehm kurzen Kapitel haben die Seiten nur so dahin fliegen lassen.
Trotzdem gibt es einige Kritikpunkte. Im Buch gibt es insgesamt zwei Erotikszenen. Da das mein erstes NA-Buch ist, weiß ich nicht, ob das viel oder wenig ist – darum geht es aber auch nicht, sondern um die Art, wie diese geschrieben wurden. Das hat mir nämlich leider gar nicht gefallen. Diese blumigen Beschreibungen und ständigen Wiederholungen („meine empfindliche Haut“ hier, „meine weiche Haut“ da usw.) habe ich als eher nervig empfunden.
Gegen Ende der Geschichte hat mich auch Pixie, beziehungsweise ihre Einstellung, genervt. Das Happy End war zum Greifen nah, dennoch gibt sie fadenscheinige Gründe und Ausreden an, um es nochmal extra dramatisch zu machen. Das war ein bisschen dick aufgetragen und hätte echt nicht sein müssen.
Der Untertitel „Gefährliche Liebe“ passt überhaupt nicht zur Geschichte. Da hätte so etwas wie „Unterdrückte Gefühle“ oder „Verborgene Sehnsucht“ besser gepasst. Denn gefährlich ist an der ganzen Geschichte überhaupt nichts.

Insgesamt gebe ich „Broken“ 3,5 Sterne.

3_1_2 Sterne
Fazit:

„Broken“ ist eine schöne, tiefgründige Liebesgeschichte mit einem traurigen und spannenden Hintergrund, der erst nach und nach ans Licht kommt. Trotz einiger Kritikpunkte hat mir das Buch insgesamt gut gefallen.

Ein Gedanke zu “Rezension zu „Broken – Gefährliche Liebe“ von Chelsea Fine

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