Rezension zu „Ein bisschen mehr als Liebe“ von Sarah Saxx

Bisschen mehr als Liebe

Autorin: Sarah Saxx

Erscheinungsdatum: 18.04.2016

Veröffentlicht über Books on Demand

Genre: Frauenroman / Liebe

Umfang: 218 Seiten

Preis: 8,99 € (Taschenbuch)

Mehr Infos hier 
Die Autorin:

Sarah Saxx ist das Pseudonym einer 1982 geborenen Self Publisherin, die in Österreich lebt. Sie schreibt romantische Geschichten, die das Herz berühren.

Inhalt:

Für die lebensfrohe Louise Foley beginnt ein aufregendes neues Kapitel: Die erste Arbeitsstelle nach ihrem Wirtschaftsstudium verschlägt sie in das verschlafene Städtchen Greenwater Hill, dem sie zu mehr Wirtschaftswachstum und Einwohner verhelfen soll. Als sie dort dem charismatischen Noah Baker begegnet, der ihr als Möbelpacker aushilft, ist es für beide Liebe auf den ersten Blick – mit Funkenflug, Schmetterlingen im Bauch und allem, was dazu gehört.
Doch dann erhält Noah das Jobangebot seiner Träume. Würde er es annehmen, wären Louise und Noah Hunderte von Meilen voneinander getrennt – was zu einer Zerreißprobe für die junge Beziehung werden könnte. Aber wofür entscheidet man sich in so einer Situation? Für die Karriere oder doch für die Liebe seines Lebens?


Meine Meinung:

Ich habe das E-Book zum günstigen Einführungspreis von 0,99 € bei Amazon gekauft, weil ich eine romantische Liebesgeschichte mit geringem Umfang gesucht habe. Zum Kauf habe ich mich vor allem von der schönen Covergestaltung überzeugen lassen.

„Ein bisschen mehr als Liebe“ ist der erste Teil einer mehrbändigen Reihe, die in dem verschlafenen amerikanischen Örtchen Greenwater Hill spielt. Im Abstand von nur wenigen Monaten sollen weitere Bände erscheinen, in denen es um die Liebesgeschichten der anderen Bewohner geht. Jedes Buch ist dabei in sich abgeschlossen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Louise und Noah erzählt. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf und verbringen eine glückliche Zeit. Ich finde es toll, dass es im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten, die so ähnlich aufgebaut sind, nicht nur um Sex geht und keine komplizierte, unmöglich scheinende Liebe dahinter steht. Louise und Noah wissen, woran sie beieinander sind und möchten eine ernsthafte Beziehung aufbauen. Als Noah das Jobangebot aus New York bekommt, bestärkt ihn Louise sogar darin, es anzunehmen und seinen Wunschberuf zu ergreifen.
Die Autorin schafft es, die Gedanken und Gefühle der beiden authentisch und überzeugend darzustellen. Glück, Sehnsucht, Eifersucht und Zweifel der Protagonisten sind für den Leser gut nachvollziehbar. Viele sympathische Nebenfiguren runden die Handlung ab. Höchstwahrscheinlich wird man in den nächsten Bänden mehr über den ein oder anderen erfahren.
Die Handlung ist durchdacht und hat mir gut gefallen. Einiges war zwar vorhersehbar, aber das lässt sich bei dem Genre wohl sowieso nicht vermeiden. Die Geschichte zu lesen, hat mir viel Vergnügen bereitet und schöne Lesestunden beschert.

Besonders loben möchte ich die Professionalität, mit der die Self-Publisher-Autorin ihr Buch auf den Markt gebracht hat. Vom schönen Cover über einen ansprechenden Buchsatz, kleine Kapitelbildchen bis hin zu einer nahezu fehlerfreien Rechtschreibung (großer Lob an das Korrektorat) stimmt einfach alles.
Was mich leider nicht ganz überzeugen konnte, war der Schreibstil der Autorin. Zwar liest sich das Büchlein flüssig weg, aber dennoch bin ich über die ein oder andere Formulierung gestolpert, habe mich öfter gefragt, ob diese Zeitform richtig ist und mich über einige verquere Schachtelsätze geärgert, die keinen Sinn ergeben.

Von mir gibt es für „Ein bisschen mehr als Liebe“ gute drei Sterne.

3 Sterne

Fazit:

Wer romantische Liebesgeschichten mit sympathischen Charakteren sucht, der kann bei „Ein bisschen mehr als Liebe“ gerne zugreifen. Der günstige Preis und das schöne Cover, zusammen mit der professionellen Aufmachung des Buches lassen die Herzen von SP-Leserinnen höher schlagen. Einziges Manko: Der Schreibstil der Autorin ist nicht so ausgereift, wie man es von Verlagsprodukten kennt.

 

3 Gedanken zu “Rezension zu „Ein bisschen mehr als Liebe“ von Sarah Saxx

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