Rezension zu „Gleich und gleich küsst sich gern“ von Poppy J. Anderson

Gleich und gleich

Autorin: Poppy J. Anderson

Erscheinungsdatum: 04.04.2016

Veröffentlicht über Create Space

Genre: Frauenroman / Sport / Humor / Liebe

Reihe: New York Titans, Band 13

Umfang: 386 S. (inkl. Kurzgeschichte)

Preis: 3,49 € (E-Book), 11,94 € Taschenbuch

Mehr Infos hier


Die Autorin:

Poppy J. Anderson ist das Pseudonym einer 1983 geborenen deutschen Self-Publisherautorin. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium und einer kurzen Karriere als Lehrerin entschied sie sich dazu, ihren Traum zu verwirklichen und Autorin zu werden. Sie zählt zu den erfolgreichsten deutschen Self-Publisherautoren und ist vor allem durch ihre sportliche Chick-Lit-Reihe rund um die „New York Titans“ bekannt geworden. Anderson schreibt unter verschiedenen Namen in verschiedenen Genres.

Inhalt:

Willow Fielding hat ein Problem: Sie ist New Yorkerin und lässt sich daher weder von gegen Schaufenster urinierenden Obdachlosen abschrecken noch lässt sie sich gerne herumkommandieren – auch nicht von triebgesteuerten Chefs, die ihr an die Wäsche gehen und nach einem grandiosen Wochenende die Kündigung ins Postfach legen wollen! Sowieso hält sie die Männerwelt für ziemlich eigenartig, schließlich scheint es so, als begnügten sich selbst intelligente Männer nur noch mit Frauen, die den IQ eines aufgetauten Toastbrots besitzen und den eigenen Namen nur mit einem Rechtschreibprogramm schreiben können. Matt Willis, den Willow durch ihren zukünftigen Footballschwager Eddie kennenlernt, gehört eindeutig zu dieser Sorte Mann. Schließlich führt er bei jeder Gelegenheit ein anderes Dummchen am Arm spazieren, das an seinen Lippen hängt. Frustriert beschließt Willow, genau dieses Thema in ihrer nächsten Kolumne zu verarbeiten. Dass sie damit in ein Wespennest sticht und sich ausgerechnet Matts Aufmerksamkeit sichert, führt zu einigen interessanten Begebenheiten.

Meine Meinung:

Das schrille Cover und die freche Protagonistin haben mich neugierig gemacht und zum Kauf des E-Books verleitet. Die deutsche Self-Publisher-Szene interessiert mich sehr, deshalb lese ich mich gerade ein wenig quer Beet hindurch.

Poppy J. Anderson (das Pseudonym finde ich übrigens furchtbar :D) hat einen angenehm flüssigen Schreibstil. Die Geschichte wird aus der 3. Person in der Vergangenheitsform erzählt, mit wechselndem Fokus auf Willow und Matt. Im Gegensatz zu vielen anderen Frauenromanen ist der Schreibstil anspruchsvoller, auch an Schachtelsätzen mangelt es nicht. Die Geschichte wird sehr witzig und temporeich erzählt. Vor allem die Dialoge, insbesondere Willows Schlagfertigkeit und Humor, haben mir sehr gut gefallen.

Mit den vielen Nebenfiguren bin ich ein bisschen durcheinander gekommen, was aber sicher daran liegt, dass ich die Vorgängerbände der Reihe nicht kenne. Mit Sport kann ich generell wenig anfangen, so dass das nicht weiter tragisch ist. Ich wollte diesen Band unbedingt wegen der frechen Protagonistin lesen, die ja selbst aus dem Medienbereich kommt und ebenfalls nix mit Sport am Hut hat.

Die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls überzeugen. Natürlich bedarf es erst einiger Missverständnisse und Vorurteile, bis die die beiden sich am Ende endlich kriegen. Den Weg dorthin zu verfolgen hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Am Ende des Buches gibt es eine zusätzliche Kurzgeschichte, die sich mit den verschiedenen Footballspielern beschäftigt, um sich die Vorgängerbände drehten. Ich habe sie weggelassen, da ich sowieso schon mit ihren Namen und Funktionen durcheinander gekommen bin.

Für diesen rundum gelungenen Unterhaltungsroman, der Self Publishing auf hohem Niveau ist, vergebe ich 4 Sterne und eine absolute Leseempfehlung für alle die Unterhaltungsromane für Frauen mögen.

4 Sterne

Fazit:

„Gleich und gleich küsst sich gern“ ist eine turbulente Liebesgeschichte aus der Welt der New York Titans. Willow ist eine schlagfertige, freche Protagonistin, die kein Blatt vor den Mund nimmt und die Männerwelt damit gehörig aufmischt. Sie auf ihrem Weg in Matts Arme zu begleiten ist ein absolut witziges Lesevergnügen.

 

Ein Gedanke zu “Rezension zu „Gleich und gleich küsst sich gern“ von Poppy J. Anderson

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