Diskussion: Erotik in Büchern – Darf es ein bisschen mehr sein? Oder: Wann ist es zu viel des Guten?

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Pixabay: stokpic

 

Ich habe heute meine erste explizite Erotikszene geschrieben und festgestellt: Aus mir wird wohl nie eine Erotikautorin werden. Nach gefühlt jedem fünften Satz habe ich kichernd den Laptop zugeklappt, bevor es weitergehen konnte. Und dabei habe ich für drei Seiten Text bestimmt zwei Stunden gebraucht. Ich habe heute also gelernt: Es ist gar nicht so einfach, den richtigen Ton zu treffen, um eine prickelnde Stimmung zu erzeugen, die weder ordinär noch unglaubhaft wirkt.

Sex in Büchern ist ja sowieso eines meiner liebsten Aufreger-Themen, deshalb würde ich das hiermit gerne mal zur Diskussion stellen. Also, lieber Leser und Blogger: Lest ihr erotische Literatur? Wie viel Sex verträgt eine Liebesgeschichte? Müssen Jugendbücher Liebesszenen enthalten? Wie kommt der, zugegebenermaßen nicht mehr ganz so neue, New-Adult-Trend bei euch an?

Fragen über Fragen …

Ich eröffne die Diskussion mal mit meiner Meinung: Generell finde ich es furchtbar, wenn ich ein Jugendbuch lese, bei dem es z. B. um die erste Liebe geht und auch große, tiefe Gefühle enthalten sind und dann wird das Thema körperliche Liebe komplett ausgespart. Da frage ich mich doch: Warum? Bei 16-, 17-jährigen, manchmal noch älteren Protagonisten darf dann schon mal was passieren. Es muss ja nicht gleich übertrieben werden. Ein Jugendbuch, das mir in dieser Hinsicht sehr gut gefallen hat, ist Liebe ist was für Idioten. Wie mich von Sabine Schoder. Da waren die Szenen absolut stimmig.
Ein bisschen zu viel war es mir dann aber bei Je mehr ich dir gebe von Beate Dölling. Das Buch hat mir zwar gut gefallen, war auch poetisch geschrieben, aber für ein Jugendbuch sehr heftig.

Mit New Adult habe ich es probiert, aber das Genre und ich werden nicht warm miteinander. Und das, obwohl es an heißen Szenen nicht mangelt. Aber die werden teilweise so übertrieben beschrieben, dass ich nur mit den Augen rollen und mich fragen kann: Wo gibt es denn bitte solche Orgasmus-Maschinen? Auch ganz schrecklich die Dialoge dabei. Letztens erst habe ich ein Buch gelesen, in dem die Frau vor dem Akt zu ihrem Angebeteten sagt: „Nimm mich, jetzt. Ich will dich spüren.“ Also sorry, da musste ich wirklich lachen. Wer redet denn so? Klar sind Bücher meistens schärfer als die Realität, aber das war so dermaßen übertrieben, dass ich das Buch nur kopfschüttelnd zur Seite legen konnte. Zumal der Satz an dieser Stelle der Geschichte auch total aus der Luft gegriffen wirkte.

Bei allen anderen Genres kommt es drauf an. Lese ich z. B. eine Liebesgeschichte mit der Zielgruppe Erwachsene, dann erwarte ich natürlich auch Liebesszenen. Meistens werde ich auch nicht enttäuscht. Hier nenne ich mal als Beispiel mein absolutes Lieblingsbuch: Die Frau des Zeitreisenden.
Bei Fantasy / Dystopien oder anderen Genres, bei denen die Liebesgeschichte nicht im unmittelbaren Fokus steht, erwarte ich nichts. Und dann stört es mich auch nicht, wenn es nicht dazu kommt. Manchmal ist es sowieso besser, die Szene nur anzureißen, den Leser gedanklich darauf einzustimmen und dann die imaginäre Schlafzimmertür zuzuschließen und dem Rest der Fantasie zu überlassen. Oder wie seht ihr das?
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Pixabay: alekseynemiro

Wobei ich regelmäßig die Krise kriege: Wenn die Frau von ihrer Perle, ihrer Mitte oder ihrer inneren Göttin schwafelt. Entweder benenne ich die Dinge beim Namen – oder eben nicht. Wobei ich es persönlich schöner und anspruchsvoller finde, wenn die Dinge eben nicht immer beim Namen genannt werden. Man kann tatsächlich Sexszenen schreiben, ohne Geschlechtsteile explizit zu benennen.
Was mich auch tierisch nervt, sind alle Bücher nach dem Motto: am Ende muss geheiratet werden und Sex gibt es sowieso erst nach der Ehe. Klingelt da was? Twilight?

Womit ich leider gar nichts anfangen ist das Genre „Erotischer Roman“. Fifty Shades of Gähn … verzeihung Grey und ich haben es mal miteinander versucht, vor einigen Jahren. Ich habe mir den ersten Teil von einer Freundin ausgeliehen und war auch ganz neugierig auf das Buch, immerhin war es damals in aller Munde. Und, was soll ich sagen: Ich habe geschlagene zwei Monate an dieser langweiligen Geschichte gelesen, bevor ich sie schulterzuckend beendet habe und mir dachte: Hat die Welt das wirklich gebraucht?
Den Film habe ich mir dann aber doch angesehen und fand ihn sogar ganz okay, jedenfalls um Welten besser als die Romanvorlage. Mich würde interessieren, wie ihr Buch und / oder Film fandet.

Fifty shades
Und, unter uns: Jamie Dornan ist ja mal sowas von heiß! Auch wenn er mir mit Bart besser gefällt. Ich sage nur: The Fall … Mh …
Falls ihr Tipps für mich habt, mit denen ich mich doch nochmal an das Genre wagen könnte, immer her damit!

Am Ende ist es natürlich wie mit fast allen Dinge: eine Frage des Geschmacks. Leider habe ich das Gefühl, dass die Erotik mittlerweile überhand nimmt und sogar in vielen Büchern Platz einnimmt, bei denen ich das in dem Ausmaß gar nicht erwartet hätte. Vielleicht kennt ihr auch solche Beispiele?

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich ein bisschen an euren literarischen Vorlieben teilhaben lasst 🙂 Und wünsche euch schöne Lesestunden – egal mit welchem Genre.

34 Gedanken zu “Diskussion: Erotik in Büchern – Darf es ein bisschen mehr sein? Oder: Wann ist es zu viel des Guten?

  1. Das ist doch MEIN Thema 😉…ich als Hobby Erotikroman Autorin .

    Als ich das erste mal eine sexszene geschrieben habe, War ich mir unsicher ob es genauso rüberkommt wie es in meinem Kopf erscheint. Ich habe es dann 2 Tage später nochmal gelesen und fand es gut gelungen. Ein paar Feinheiten musste ich natürlich noch verbessern, aber mit derzeit merkte ich, dass mir sexszenen unheimlich leicht fallen.

    Ich lese sehr gerne Erotikromane, aber nicht in jedem Liebesroman muss Erotik drin sein. Es kommt auf die Story an, manchmal wirkt es aufgesetzt und wenn dann auf jeder 3. Seite Sex vorkommt ist es langweilig. Wenn eine sexszene 30 Seiten umfasst ist es übertrieben. Die Mischung macht es. Es soll erregen…anregen und verführen.

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  2. Also ich muss dir zustimmen: es muss zum Genre passen. SoG war nicht meins, Crossfire war noch schlimmer.. ein bisschen Handlung MUSS das Buch haben. Ernsthaft. Ich habe nichts gegen saichte Unterhaltung, aber NUR sexszenen sind mir nichts. Kleine heiße Szenen finde ich toll, auch in Jugendbüchern. Hallo, Julia und Romeo sind mit 14 in die Kiste gesprungen.

    Die Szenen dürfen nicht 20 Seiten gehen, ein gutes Maß ist mir da sehr wichtig. Und die innere Göttin kann bitte sterben gehen… Furchtbar sowas.

    Echt nicht leicht mit den Erotikszenen…

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  3. Meine Lesesucht begann vor etwa 10 Jahren. Susan Elizabeth Philips war damals meine absolute Lieblingsautorin. Ich verschlang die Bücher, auch wenn schon beim zweiten Buch ersichtlich war, das der Plot wohl nach der gleichen Anleitung gestrickt worden war. Irgendwann kam natürlich die erste Sexszene. Und ja, ich liebte diese Szenen, habe Ihnen regelrecht entgegengefiebert.
    Shades of Grey schlug ein wie eine Bombe – auch wenn ich es bis heute ebenfalls nicht nachvollziehen kann – und hat den Buchmarkt nachhaltig verändert. (Zumindest sehe ich das so). Wo Erfolg ist kommen Neider und Nachmacher. Ein Erotikbuch folgt dem nächsten und offenbar ist es manche. Leserinnen völlig egal, ob die Story vor Rechtschreibfehlern nur so strotzt, die Charaktere den IQ eines Feldweges besitzen oder eben das wichtigste, die Story an sich fehlt, wenn nur entsprechend viel Und heißer Sex darin vorkommt.
    Von diesen Büchern lasse ich inzwischen die Finger, weil ich weiß, dass ich keine Freude damit haben werde.
    Ebenso unglaubwürdig wie multiple Orgasmen im zweistelligen Bereich, sind 20-jährige Jungfern, die nach dem ersten Mal zum männermordenden Vamp mutieren.
    Doch auch eine New Adult Lovestory, wo außer küssen nix passiert, würde mich vermutlich enttäuschen. Sex gehört einfach zum Erwachsenwerden dazu.
    Sexszenen zu schreiben ist schwer. Wann schlittere ich in den Porno ab? Kann ich das so formulieren, ohne das die Leserin einen Lachanfall bekommt? Beschreibungen wie „Er teilte ihre rosig-schimmernden Falten und kostete mit seiner vorwitzigen Zungenspitze ihren süßen Nektar.“ passen vielleicht in einen historischen Roman, aber in dem derzeitigen New Adult Angebot wäre er wohl fehl am Platz.
    Der Sex muss eben auch zur Story passen. Aber diese darf nicht nur aus Sex bestehen.

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    • SoG hat den Buchmarkt auf jeden Fall verändert und viele Nachahmer auf den Plan gerufen.
      Deinen Beispielsatz fände ich sowohl in einem historischen Roman, als auch in einem Gegenwartsroman ulkig 😀

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  4. Ein interessantes Thema 🙂 Ich selbst würde mich auch als New Adult-Autorin sehen, wobei es mir eher um die Entwicklung und Probleme der Figuren geht als um ihr Sexleben. Ich hab das Gefühl, das sehen manche Autoren anders 😀
    Sex darf gerne vorkommen, sowohl bei dem, was ich lese, als auch in meinen eigenen Büchern, aber er darf nicht alles bestimmen. Wichtig finde ich zum Beispiel das erste Mal, das ein Paar miteinander erlebt, weil das doch ein besonderer Moment ist – danach vielleicht noch 1-2 gut geschriebene Szenen. Es muss nicht jedes Kapitel in Sex enden (ganz schlimm fand ich in der Hinsicht die „Driven“-Trilogie, da wurde gefühlt jedes Problem mit Sex gelöst…)

    Sexszenen selbst zu schreiben, finde ich auch nicht einfach. Nicht weil es mir peinlich ist, sondern weil ich es schwierig finde, die richtige Balance zwischen „Mechanik“ und „Porno“ zu finden. Es soll ja ansprechend sein und ich selbst stehe auch nicht auf allzu explizite Sprache, aber nur Andeutungen oder reine Beschreibungen sind eben auch zu wenig. Ich hoffe einfach mal, Übung macht den Meister 😀

    Liebe Grüße!

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  5. Ich muss da noch etwas einwerfen.

    Beispiel…
    Man schreibt ein Buch über gewisse sexpraktiken…natürlich ist Handlung dabei…auch Dramen und Tränen und natürlich liebe und Eifersucht. ..aber dennoch spielt Sex, eine sehe große Rolle und begleitet einen durch das ganze Buch. Aber es sind nicht immer sexszenen. Das ist auch nochmal ein unterschied.

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  6. Ich fand die Bücher von Shades of Grey eigentlich total gut.. Sehr spannend.. Teil drei war dann aber doch recht schnulzig. Den Film fand ich gut. Habe ihn bestimmt drei mal im Kino geschaut und mehrfach auf DVD. 😊
    An sich finde ich beschriebene Sex Szenen in Büchern gut, wenn sie nicht völlig herbeigezogen wirken (so wie in the Club, da wirkte das oft sehr unauthentisch)..
    Und „Die Frau des Zeitreisenden“ fand ich total super.. ❤

    LG Nicci Trallafitti

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    • The Club kenne ich leider nicht, aber gut zu wissen.
      SoG hat ja auch die Buchwelt gespalten. Ich kann den Hype schon ein Stück weit verstehen, aber für mich war es nichts.
      Die Filme werde ich mir trotzdem weiter ansehen.

      Gefällt 1 Person

      • Ich fand die Bücher richtig gut, aber es ist ja oft so, dass unnötig gehyped wird, weil es für viele mal was anderes ist, obwohl es bereits viele unbekanntere Bücher vorher gab.. Aber das schlägt ja dann oft richtige Wellen.

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  7. Hallo Nicole 🙂
    Also ich muss sagen ich finde auch in Richtung New Adult und auch teilweise in Jugendbüchern gehören so Szenen einfach dazu, solange es zur Handlung passt. Dabei sollte aber nicht, wie du auch gesagt hast, jedes Detail beschrieben werden, sondern nur Andeutungen zum Teil und dann den Rest der Fantasie überlassen. Autorinnen, die das wirklich gut machen finde ich, sind Laure Kneidl und C.M. Spoerri. 🙂
    Bei SoG o.ä. muss ich ganz ehrlich sagen ist es zum Zeitvertreib ganz ok…aber spätestens ab dem zweiten Band fang ich immer an Sexszenen nur zu überfliegen oder zu überspringen. Zu viel ist einfach nicht gut. Und dann diese immer gleichen Formulierungen…als hätten sich das alle voneinander abgeguckt :’D. Und The Club fand ich auch ganz ok (wenn auch etwas unrealistisch), aber die Handlung dahinter fand ich mal was anderes 🙂
    Liebe Grüße,
    Michi

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  8. Pingback: Gemeinsam Lesen 40 – Die Therapie | Nicoles Bibliothek

  9. Ich stimme dir total zu!
    Ich finde auch, dass man das Thema aus Jugendbüchern nicht komplett streichen sollte, weil es eben doch ein Thema ist. Dabei sollte das dann aber natürlich realistisch und angemessen ablaufen, damit die Zielgruppe auch eine normale Vorstellung davon bekommen kann. Wenn das völlig verschwiegen wird, ist es ja auch nicht sinnvoll, vor allem weil man eben auch durch alle anderen Medien damit in Berührung kommt.
    Bei New Adult ist mir das meistens auch zu albern und unrealistisch. Und die Dialoge gehen da zu 90% sowieso gaaar nicht, da kann ich mir nicht vorstellen, dass das jemals jemand sagen würde. 😀
    Bei Adult Büchern gehört es eigentlich auch fest dazu, wenn es eine Liebesgeschichte gibt, die halbwegs im Vordergrund steht. Da sollte das aber auch nicht die ganze Handlung einnehmen und übertrieben oft vorkommen, wenn es ein anderes Genre ist und nicht gerade ein erotischer Roman.

    Liebe Grüße!

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    • Ich stimme dir absolut zu.
      Genau das ist mein Problem mit New Adult – zu überzogen, zu unrealistisch und Fremdscham-Faktor 100, jedenfalls bei mir. 😀
      Trotzdem gebe ich dem Gerne hin und wieder noch eine Chance. Ich bin z. B. auf „Begin again“ von Mona Kasten gespannt (erscheint im Oktober im Lyx-Verlag).

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      • Ich habe dem Genre auch nicht abgeschworen, auch wenn es viele Augenroll-Momente gibt, ist es ja meist doch irgendwie unterhaltsam. 😀 Was mir vor ein paar Jahren sehr gefallen hat ist „Einfach. Liebe.“, weil da auch nicht der Sex im Vordergrund steht, sondern es eher um etwas anderes geht.
        Die Rush of Love Reihe habe ich tatsächlich deshalb gelesen, weil ich sie so schrecklich fand, dass es schon wieder unterhaltsam war. Meine Nerven hat es aber trotzdem sehr strapaziert 😀

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  10. Fang mir bloß nicht mit Shades of Grey an, das Buch ist schlecht geschrieben und noch dazu fast schon grob fahrlässig in seinem Umgang mit BDSM…Den Film habe ich nicht geguckt (nur das CinemaSins Video dazu xD).

    Ich lese gar keine Erotikromane ebenso wenig wie New Adult, aus den gleichen Gründen wie du. Es ist einfach übertrieben und meist viel zu wenig Handlung. Da verbringe ich meine Zeit lieber mit Fanfictions, die sind oft auch noch besser geschrieben (wenn man sich von fanfiction.net fernhält…)

    Über das Thema Jugendbücher und Sex habe ich mir die Tage auch Gedanken gemacht (was eigentlich der Grund war, warum ich diesen Post angeklickt habe :)). Insbesondere darüber, dass in den wenigsten Jugendbüchern auch mal homosexuelle Paare etc. vorkommen. Selbst wenn das Thema körperliche Liebe angeschnitten wird, geht es eigentlich fast immer um heterosexuelle Paare bei denen Blümchensex quasi schon eine Untertreibung ist. (Und die auf wunderbare, magische Weise keinerlei peinliche Situationen haben…) Das ist sehr schade, wie ich finde. Vor allem weil mir keiner erzählen kann, dass die Leser noch nie auf entsprechenden Internetseiten waren. Da wären Bücher doch ein netter Gegenpol zu tumblr und Co.

    Auf jeden Fall danke für deinen Artikel, Nicole 🙂

    Liebe Grüße,
    Lena

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    • Wo liest du denn Fanfictions? Ich habe mich vor ein paar Wochen mal bei Wattpad umgeschaut, aber die meisten Geschichten sind so grauenhaft schlecht geschrieben, dass das Lesen dort einfach keinen Spaß macht.
      Homosexuelle Paare sind aber doch im Kommen, z. B. „Tagwind“ von Jennifer Wolf oder jetzt erscheint ein Jugendbuch „George“. Wobei das Thema körperliche Liebe da vernachlässigt wird, das stimmt. Aber dafür gibt’s ja viele Mangas, die in diese Richtung abzielen. Unglaublich, wie beliebt diese Shonen-Ai-Mangas sind.

      Freut mich, dass dir mein Artikel gefällt 🙂 Danke für deinen Kommi.

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      • Ich lese vor allem Harry Potter Fanfictions auf Englisch meistens auf sycophanthex (bzw. den Unterarchiven), Petulant Poetess, Archive of our Own (da gibt es auch Deutsche Geschichten und nicht nur Harry Potter sondern alles) und Hawthorn & Vine. Generell ist meine Erfahrung: Moderierte Archive sind am Besten, also wenn jedes neue Kapitel erst von jemanden gelesen wird und bestimmte Standards erfüllen muss. Da fallen die ganz schlechten Geschichten dann raus 😀

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  11. Hallo liebe Nicole!

    Ein toller Beitrag! Ich lese solche Posts ja total gerne und beteilige mich auch gerne an der Diskussion daran. 🙂

    Grundsätzlich finde ich es schon mal gut, dass du erotischen Szenen in Jugendbüchern gegenüber nicht abgeneigt bist. Ganz klar sollte sich das Ganze aber in einem angemessenen Rahmen bewegen! In Fantasy, Dystopie & Co erwarte ich mir allerdings auch keine expliziten Szenen. Am liebsten ist es mir da sowieso gleich ganz ohne eine Romanze, dafür mit ein wenig mehr Action. ;D

    New Adult (oder wie viele Bezeichnungen es sonst noch für das Genre der Romanzen mit 20+ Protas gibt^^) und ich, sind teilweise sehr gute Freunde. Ich mag nun mal sehr gerne Liebesgeschichten. 😉 Mit einigen total übertriebenen oder übermäßig kitschigen Geschichten kann ich mich allerdings auch nicht anfreunden. Da sind schon mal total gehypte Bücher von mir ärgerlich ins Eck gepfeffert worden: Hope Forever von Colleen Hoover zum Beispiel.
    Ganz arg enttäuscht hat mich vor Kurzem auch „Dreisam“. Ein sehr abgestumpfter Prota der ständig nur darüber nachdenkt wann er denn seine Liebste flachlegen kann und geredet wurde da auch kaum miteinander. Da kam einfach keine Sympathie auf und ich fragte mich auch was die Autorin bitte ihren meist jungen Lesern damit vermitteln will. :3

    Auch erotische Literatur darf es bei mir gerne sein. Nur bitte kein Shades of Grey xD Total unspektakulär. *gähn* Hier wünsche ich mir aber auch ein gewisses Niveau und auf jeden Fall eine Handlung, wenn diese auch gerne seicht sein darf! 😛 Grundsätzlich ist es hier aber schwer ein gutes Buch zu finden. Da muss man schon vieles über sich ergehen lassen, dass nicht so toll ist.

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

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    • Das ist lustig: Ich wünsche mir in vielen Dystopien mehr Liebesgeschichte und weniger Action 😀
      Von „Hope forever“ war ich leider auch etwas enttäuscht. Dafür hat mir aber „Love & Confess“ unheimlich gut gefallen. Falls du Colleen Hoover noch eine Chance geben willst, empfehle ich dir dieses Buch.

      „Dreisam“ kenne ich zwar nicht, klingt jetzt aber auch nicht sehr lesenswert 😀

      Ich glaube dir, dass es schwer ist, gute Erotikbücher zu finden. Ist ja nicht so mein Genre, aber für Tipps bin ich immer offen.

      Liebe Grüße

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  12. Völlig ohne ist unrealistisch und ansonsten keine Handlung zu haben genauso. Wie bereits von viele gesagt wurde: die Mischung macht’s! 🙂
    Und ich muss jedes Mal, wenn ich hier „Innere Göttin“ lese lachen. xD Die kann echt zu Hause bleiben…

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  15. Also ich habe ja zuerst den Film zu Fifty Shades of Grey geschaut und erst danach aus zufall den ersten Teil von Grey aus seiner sicht bekommen. Ich fand den Film unglaublich schwach da ich es echt traurig fand das er ja eigentlich keine Geschichte enthält. Im FIlm liegt der Fokus, meiner Meinung nach viel zu sehr auf dem SM und viel zu wenig auf der eigentlichen Geschichte, daher finde ich das Buch bedeutend gelungener. Zumal im Film von der Geschichte im Buch ja tatsächlich kaum was über bleibt.

    Ansich finde ich können Sex szenen (wenn sie gut gesetzt sind) ein Buch wirklich aufpeppen. Allerdings kenne ich auch Bücher die es wirklich übertrieben darstellen. Bestes Beispiel wie ich finde sind die Bücher von Emma Hart, in ihrer Love Game-Reihe wird in den ersten 2 Büchern eine echt tolle Geschichte erzählt, im Teil 3 jehdoch hatte ich oft das Gefühl das sie die Story vergessen hat und nur die Erotik Szenen aufgereiht hat.

    Aber was ich dir empfehlen kann sind die Bücher von Jana Frey, Themen sind sehr Verschieden bei ihr, aber sehr Realistisch und extremst Biographisch dargestellt. Du denkst beim Lesen wirklich das die ne Biographie liest, dabei ist es „nur“ gute Recherche.

    Liebe Grüße 😉

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  17. Erotik in Büchern finde ich gut – wenn es zum Buch passt. In Jugendliteratur/YA ist es mir unangenehm, da habe ich es lieber angedeutet oder gar nicht. Auch Romanzen können gut ohne Sex sein; wenn er vorkommt, dann aber bitte vernünftig. Ich weiß nicht, wie oft ich „Liebestunnel“ gelesen habe (da denke ich eher an die Bootsfahrt im Freizeitpark und nicht an die Vagina).

    50SoG ist für mich richtig weit unten auf der Skala guter Erotikromane anzusiedeln und hat viel zu viele schlechte Nachahmer gefunden. Dabei gibt es so gute BDSM Romane… Wobei irgendwie muss jeder Erotik Roman seit diesem Buch BDSM Züge haben? Oder bilde ich mir das nur ein/stoße nur noch auf solche?

    Daniela

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