Rezension zu „All the boys I’ve loved before“ von Jenny Han

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Autorin: Jenny Han

Veröffentlicht am: 25.07.2016

Veröffentlicht bei: Carl Hanser Verlag

Genre: Jugendbuch / Liebe

Umfang: 352 Seiten

Preis: 16,00 € (Taschenbuch)

Mehr Infos hier

Fortsetzung: P. S. I still love you

Die Autorin:

Jenny Han, 1980 in Virginia, USA, geboren, besuchte die Universität Chapel Hill in North Carolina. Sie lernte professionell Kinderbücher zu schreiben und machte ihren Master of Fine Arts an der New School University in New York City. Mit ihrer Sommer-Trilogie gelang ihr 2009 der Durchbruch als Schriftstellerin. Die drei Bände standen wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste. Sie gehört zu den beliebtesten US-Autorinnen weltweit. Ihre Jugendromane werden in 24 Sprachen übersetzt. Jenny Han lebt in New York. Quelle


Inhalt:

Lara Jeans Liebesleben verlief bisher eher unauffällig. Nicht, dass es ihr an Herz oder Fantasie mangelte. Im Gegenteil, Liebeskummer hatte sie schon oft, und unsterblich verliebt war sie auch schon. Einmal sogar in den Freund ihrer großen Schwester. Klar, dass sie das keinem anvertrauen kann. Außer ihrer Hutschachtel. Denn um sich ihrer Gefühle klar zu werden, schreibt Lara Jean jedes Mal einen Abschieds-Liebesbrief, in dem sie so richtig ihr Herz ausschüttet, und legt ihn dort hinein. Diese fünf Briefe sind ein streng gehütetes Geheimnis. Bis zu dem Tag, an dem auf mysteriöse Weise jeder Brief seinen Empfänger erreicht und Lara Jeans rein imaginäres Liebesleben völlig außer Kontrolle gerät …

Meine Meinung:

Über dieses Buch habe ich schon so viel Gutes gehört, dass ich es unbedingt selbst lesen wollte. Eigentlich war der Plan, es auf Englisch zu lesen, aber dann ist die deutsche Übersetzung erschienen und der Titel war in der Onleihe verfügbar. Also habe ich zugeschlagen und meinen neuen Tolino eingeweiht.

Unter der Gesichte habe ich mir zugegebenermaßen etwas anders vorgestellt. Die Liebesbriefe, die unfreiwillig an an ihre Empfänger geraten, spielen nur eine kleine Rolle. Der Brief an den Nachbarsjungen Josh, der seit Jahren mit Lara Jeans großer Schwester Margot zusammen war, bringt das Fass erst so richtig ins Rollen. Seit der Middle School ist Lara Jean in Josh verliebt, doch niemand darf es wissen – am allerwenigsten Margot, die zum Studium nach Schottland gezogen ist und sich kurz vorher von Josh getrennt hat. Eigentlich könnte man meinen, wäre jetzt die Bahn frei, aber stattdessen lässt Lara Jean sich auf eine Fake-Beziehung mit Schulschönling Peter Kavinsky ein. Der ist ebenfalls frisch getrennt und will seine Ex eifersüchtig machen. Eine Dreiecksgeschichte beginnt, bei der Lara Jean bald nicht mehr weiß, wem ihre Gefühle gelten …

Die Geschichte ist sehr jung. Ich kann das Buch bedenkenlos schon ab 12 Jahren empfehlen. Der Schreibstil ist auch eher jung und hat mich leider ein wenig enttäuscht. Lara Jean erzählt ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive, aber dabei scheint es manchmal, als wäre sie noch viel jünger als 16. Jungs hat sie bisher nur aus der Ferne angeschmachtet und die Briefe gingen an all jene, die sie sowieso nicht haben kann. Als Peter ihr das klar macht, ist sie erst einmal sauer, doch dann erkennt sie, dass er recht hat.   Die Probleme, mit denen sich Lara Jean außerhalb ihres Gefühlschaos herumschlagen muss, sind typische Teenieprobleme. Die Geschichte plätschert auch eher belanglos vor sich hin. Action oder besondere Höhepunkte sucht man hier vergebens.

Mir sind vor allem die Nebenfiguren sehr ans Herz gewachsen, allen voran Lara Jeans kleine Schwester Kitty. Das Mädchen ist zuckersüß und spielt auch gerne mal Amor. Auch der Vater der beiden ist ein herzensguter Mensch und kümmert sich rührend um seine drei Mädels.
Die Liebesgeschichte an sich entwickelt sich so schön, dass man am Ende nicht mehr weiß, ob man nun Team Josh oder Team Peter sein soll. Da das Ende offen gelassen wird, muss diese Entscheidung sowieso auf die Fortsetzung „P. S. I still love you“ vertagt werden, die aber momentan noch nicht auf Deutsch erschienen ist. Ob ich die Dilogie weiter verfolge, halte ich mir an dieser Stelle mal offen. So süß das Buch auch war, so unscheinbar ist es im Grunde auch und ich fürchte, dass ich es schnell wieder vergessen haben werde.

Von mir gibt es 3,5 Sterne.

3_1_2 Sterne

Fazit:

„To all the boys I’ve loved before“ von Jenny Han ist ein süßes Jugendbuch, das die erste Liebe thematisiert. Die Geschichte ist sehr jung und unschuldig, sodass schon jüngere Mädchen bedenkenlos zugreifen können. Ich hatte mir unter dem Titel etwas anderes vorgestellt und wurde ein wenig vom Schreibstil und dem offenen Ende enttäuscht. Wer wissen möchte, ob Lara Jean ihr Glück findet, wird um die Fortsetzung „P. S. I still love you“ nicht herumkommen.
Für Fans von Geschichten über die erste Liebe durchaus zu empfehlen.

5 Gedanken zu “Rezension zu „All the boys I’ve loved before“ von Jenny Han

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