Mein Lesemonat Juni

 

Im Juni habe ich vier Bücher gelesen. Zwei sind Gewinne aus einer Leserunde (In der Liebe ist die Hölle los & No Return 1), die anderen beiden habe ich gekauft.

Wie haben mir die einzelnen Bücher gefallen? Um zur vollständigen Rezension zu gelangen, klicke bitte auf den Titel:

In der Liebe ist die Hölle los
von Benne Schröder

In der Liebe

„In der Liebe ist die Hölle los“ ist der turbulente Auftakt einer zweibändigen humorvollen Fantasyreihe. Die Tochter des Teufels muss sich gegen einen Feind in den eigenen Reihen behaupten, der ihr einen Mord anhängen will. Auf dem Weg zu ihrer Bestimmung flüchtet sie quer durch Europa, entfacht ihre übernatürlichen Kräfte und macht ganz nebenbei noch ihre große Liebe klar.
Der Roman lebt vor allem durch witzige Dialoge, schräge Charaktere und ein wahres Potpourri an fantastischen Ideen. Bereits im November geht Cataleas Geschichte weiter. Wer humorvolle Erwachsenenfantasy sucht, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.

No Return – Geheime Gefühle (Band #1)
von Jennifer Wolf

No return 1

„Geheime Gefühle“ ist der emotionale Auftakt der Gay-Romance-Dilogie „No Return“. Vor dem Hintergrund des Musikbusiness wird die spannende Liebesgeschichte der Boybandmitglieder Tony und Andrew erzählt, die viele Aufs und Abs durchleben müssen. Wie bei ihren anderen Büchern konnte ich auch im neuesten Werk von Jennifer Wolf mitlieben, -leiden und -hoffen. Für Fans des Genres eine klare Empfehlung!

Water & Air
von Laura Kneidl 

(Vollständige Rezension folgt)

Water & Air

„Water & Air“ besticht durch außergewöhnlich fantasievolle Schauplätze, die mich beim Lesen tief beeindruckt haben. Die junge Protagonistin Kenzie zeichnet sich durch ihren Mut und ihre Entschlossenheit aus, mit der sie nicht nur für sich selbst, sondern für ein ganzes Volk kämpft. Es gilt nicht nur ein ungerechtes Gesellschaftssystem zu stürzen, sondern auch einen Mörder zu finden, dessen Taten Kenzie angehangen werden. Unterstützung erfährt sie durch den attraktiven Callum, der ihr loyal zur Seite steht und sich als echter Bookboyfriend erweist. Durch die überzeugende Lovestory, die fantasievolle Zukunftswelt und eingeflochtene Krimi-Elemente ist Laura Kneidl ein wunderbares Jugendbuch gelungen, das auch trotz kleiner Schwächen absolut lesenswert ist.

Als das Leben mich aufgab
von Ney Sceatcher

(Ohne Rezension)

Als das Leben mich aufgab

„Als das Leben mich aufgab“ ist ein kurzweiliger Roman, der sich behutsam mit dem Ende des Lebens auseinandersetzt. Bevor die jugendliche Mai mit ihrem Leben abschließen kann, muss sie Briefe an die Menschen verteilen, die ihr einst wichtig waren. Langsam kehren die Erinnerungen an ihr früheres Leben zurück. Gemeinsam mit Mai erkennt der Leser, was im Leben wirklich wichtig ist.
Das Buch besticht vor allem durch eine wundervolle Aufmachung und tolle Illustrationen.

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Hosen runter

Dieses Buch ist schon im März bei mir eingezogen. Der Autor schreibt Kolumnen über die männliche Sexualität für die Cosmopolitan und spricht angeblich die Dinge aus, die Frauen brennend interessieren – „auch wenn’s weh tut.“ Und weh tat die Lektüre tatsächlich. Selten habe ich so einen Haufen gequirlten Mist über Männer, ihre angebliche Einstellung zur Liebe und zum Sex gelesen. Beim Versuch witzig zu sein, hat der anonym bleibende Autor kein Klischee dieser Welt ausgelassen. Wer dachte, dass Männer im Jahr 2017 zu mehr fähig sind, als nur nach dem Einen zu gieren, der wird hier eines Besseren belehrt. Dabei haut König eine bekloppte These nach der anderen raus. Ich kann nur hoffen, dass es keine Frau gibt, die diesen Schund am Ende noch glaubt. Wenn es nach König geht, sind alle Y-Chromosomenträger chauvinistische Arschlöcher, die jedem Rock hinterherhecheln. Dabei wird auch vor der Schwester der Partnerin nicht Halt gemacht. Fremdgehen? Ja, gerne! Träumt doch jeder von und Treue wird sowieso überbewertet. Lieber soll man seine geheimen Fantasien ausleben und zu Hause schön die Klappe halten, damit es kein böses Blut gibt. Also mal ehrlich: Der Mann hat Familie. Wie kommt der auf sowas? Das sind nur einige der Punkte, die mich durch ihre schiere Verallgemeinerung zur Weißglut getrieben haben.

 Ich musste das Buch nach nicht mal 100 Seiten pausieren, weil ich es einfach nur peinlich, oberflächlich und überflüssig fand. Auch ein späterer Versuch, es noch einmal mit der Weltanschauung dieser männlichen Carrie Bradshaw zu versuchen, hat nichts genützt. Für mich ein absolut misslungener Versuch, aus Scheiße Gold zu machen. Bitte, liebe selbstbewusste Frauen, macht einen großen Bogen um dieses Buch, es sei denn, ihr wollt euch mal herrlich aufregen. Das einzige Mal, als ich wirklich dankbar dafür war, das Büchlein gerade zur Hand zu haben, war übrigens, als ich eine Fliege damit erschlagen habe. Zu mehr nutzt es in meinen Augen nicht.

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Was habt ihr im Juni gelesen? Verlinkt mir gerne euren Monatsrückblick, damit ich ein bisschen stöbern kann 🙂

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