Mein Lesemonat Oktober

Lesemonat Oktober 17

Wie ich bereits erwartet hatte, bin ich im Oktober nicht wirklich viel zum Lesen gekommen. Der Grund dafür ist allerdings ein sehr schöner: Am 30. September bin ich Mama eines wundervollen kleinen Mädchens geworden ❤ Und diese kleine Maus hält mich nun jeden Tag auf Trab. Da kommt das Lesen leider sehr kurz. Das ist auch der Grund dafür, warum es in nächster Zeit hier etwas ruhiger wird und ich mich vor allem auf Buchvorstellungen konzentrieren möchte. Natürlich wird es auch weiterhin Rezensionen geben, denn der SUB wächst und wächst … , nur wann ich die Zeit dafür finde, ihn abzubauen, ist noch fraglich 😀

Dies war also meine magere Ausbeute im Oktober:

„Wie das Feuer zwischen uns“ von Brittainy C. Cherry (Print, gekauft)
„Without Merit“ von Colleen Hoover (E-Book, Englisch, gekauft)

Um zur vollständigen Rezension zu gelangen, klickt bitte auf die Titel der Bücher.

Wie das Feuer zwischen uns
von Brittainy C. Cherry

Wie das Feuer

„Wie das Feuer zwischen uns“ hat mich durch eine spannende, dramatische Story und liebenswerte Protagonisten überzeugt. Wie auch die anderen Bücher der Autorin konnte ich dieses kaum aus der Hand legen. Spannung, Charaktere, Drama – hier stimmt einfach alles. Brittainy C. Cherry steht für tiefgründigen New Adult, der jedes Fanherz des Genres höher schlagen lässt.

Without Merit
von Colleen Hoover

Without Merit

Von „Without Merit“ hatte ich mir leider mehr erhofft. So toll und ungewöhnlich die Grundidee und das Setting waren, so blass blieben leider die Charaktere und ihre persönlichen Hintergründe. Weder zu Merit noch zu ihren Familienangehörigen konnte ich eine Bindung aufbauen. Viele Themen werden nur oberflächlich angekratzt, sodass es mir persönlich an Emotionen fehlte.
Für Fans der Autorin sicher interessant, aber ansonsten kein Muss.

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Was habt ihr im Oktober gelesen? Verlinkt mir gerne eure Monatsrückblicke, damit ich bei euch stöbern kann 🙂

Mein Lesemonat September

Im September habe ich vier Bücher gelesen. Wie mir die einzelnen Titel im Detail gefallen haben, erfahrt ihr, wenn ihr auf die Buchtitel klickt.

Karma Girl
von Jennifer Estep

Karma Girl

Von „Karma Girl“ hatte ich mir mehr erhofft. Die langatmige Story, wenig Action in der ersten Hälfte des Buches und das allgemeine Setting waren einfach nicht mein Ding. Zwar konnte die Geschichte am Ende noch an Fahrt aufnehmen und Spannung aufbauen, doch insgesamt überwiegt die Zähigkeit in meinem Gesamteindruck. Fans von humorvollen Fantasygeschichten und Superheldenstories können einen Blick riskieren, doch für mich war das Buch leider nicht das Richtige.

No return2

„Versteckte Gefühle“ bildet einen soliden Abschlussband der Gay-Romance-Dilogie „No Return“. Auch wenn das Finale für mich nicht an den ersten Band herankommt, so hat mir die Geschichte um den schüchternen Tony und seinen Schwarm und Bandkollegen Drew insgesamt gut gefallen. Fans des Genres werden sicher nicht enttäuscht, für alle anderen Ermessenssache.

So was passiert nur Idioten. Wie uns.
von Sabine Schoder

Sowas passiert nur Idioten

Mit „So was passiert nur Idioten. Wie uns.“ hat Sabine Schoder es wieder geschafft, mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitzunehmen. Drei Jahre nach dem Ende des ersten Buches müssen Viki und Jay erneut beweisen, dass ihre Beziehung nicht zum Scheitern verurteilt ist. Dabei kämpft vor allem Viki gegen ihre inneren Dämonen und ihre miese Vergangenheit an.
Neben den authentischen Charakteren haben mir vor allem die spannungsvollen kurzen Kapitel gefallen, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Das Beste am Buch ist jedoch der unvergleichbare bildhafte Schreibstil der Autorin, der voller zitatwürdiger Sätze und Metaphern steckt. Hier ist jeder Satz ein Genuss. Bitte ganz bald mehr davon!
Für mich eines des Highlights 2017!

Always and forever, Lara Jean
von Jenny Han

Always and forever

„Always and forever, Lara Jean“ war ein schöner Abschluss der Reihe um die junge Protagonistin Lara Jean und ihre erste große Liebe Peter. Ein letztes Mal lässt die Autorin uns teilhaben an der wunderbaren Familienidylle der Song-Mädels und platziert rosa Schmetterlinge in unseren Bäuchen. Wichtige Entscheidungen müssen getroffen werden, große Ereignisse stehen an und am Ende wird der Leser mit einem wohlig-warmen Gefühl im Bauch aus dieser kleinen amerikanischen Vorstadt-Seifenblase entlassen.
Als Reihenabschluss ein absolutes Muss. Besonders für jüngere Mädchen ist die Reihe zu empfehlen.

topoderflop

Mein absolutes Monatshighlight (und sicherlich auch ein Jahreshighlight) war „So was passiert nur Idioten. Wie uns.“ Wieder einmal hat die Autorin es geschafft, mich vollends zu begeistern.

Geflopt hat leider „Karma Girl“. Bis zur Hälfte des Buches bin ich weder mit der Geschichte, noch mit den Charakteren richtig warm geworden.
Auch von „No return 2“ hatte ich mir mehr erhofft, auch wenn ich insgesamt ganz zufrieden mit dem Ausgang der Dilogie war.

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Welche Bücher haben euch durch den September begleitet? Verlinkt mir gerne euren Monatsrückblick, damit ich bei euch stöbern kann 🙂

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Mein Lesemonat August

RominaFeel againWovon du träumstWie die LuftLove and gelatoEine Ewigkeit

Im August hatte ich etwas mehr Zeit zum Lesen und habe es auf sechs Bücher geschafft.
Darunter waren drei E-Books: Romina, Wovon du träumst und Love & Gelato.

Romina habe ich im Rahmen einer Leserunde als Rezi-Exemplar bekommen und gelesen, alle anderen Bücher sind gekauft.

Wie haben mir die gelesenen Bücher gefallen? Um zu meiner vollständigen Rezension zu gelangen, klickt bitte auf den Titel 🙂

Romina – Tochter der Liebe
von Annie Laine

romina
„Romina – Tochter der Liebe“ verbindet die griechische Mythologie mit einer jugendlich-süßen Lovestory. Während die Heldin der Geschichte alles versucht, um ihren rechtmäßigen Platz im Olymp zurückerobern, muss sie bald feststellen, dass sie gegen ihre eigenen Gefühle nicht ankommt. Ihre Liebe, ihr Leben und ihr Schicksal sind ihr seit langer Zeit vorherbestimmt. Es macht großen Spaß Romina auf ihrem Weg zum Glück zu begleiten.

Feel Again
von Mona Kasten

Feel again
„Feel Again“ von Mona Kasten hat alles, was einen guten New-Adult-Roman ausmacht. Ausgefallene Protagonisten überzeugen mit einer tollen Liebesgeschichte, die nicht den gängigen Klischees entspricht. Viele liebevoll eingearbeitete Details und sympathische Nebenfiguren machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Ich habe die Geschichte um die rockige, verschlossene Sawyer und den schüchternen Isaac geliebt und möchte sie euch unbedingt weiterempfehlen.

Wovon du träumst
von Kira Gembri

Wovon du träumst

Kira Gembri hat es wieder geschafft: In „Wovon du träumst“ schafft sie eine Welt voll scheinbarer Gegensätze und entspinnt daraus eine tolle, mitreißende Story.
Als die gehörlose Emilia auf den Stargeiger Nick trifft, prallen Welten aufeinander. Und doch entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe Verbundenheit, die sie füreinander einstehen lässt. Mit gewohntem Humor und dank tiefgründiger Recherche schafft es die Autorin, das Thema Gehörlosigkeit spannend und behutsam in ihrem neuen Jugendroman zu verarbeiten. Dank ihres wunderbar bildhaften und locker-flüssigen Schreibstils ist das Buch viel zu schnell zu Ende.
Wieder ein rundum gelungener Kira-Gembri-Roman. Absolute Empfehlung!

Wie die Luft zum Atmen
von Brittainy C. Cherry

Wie die Luft

Love & Gelato
von Jenna Evans Welch

Love and gelato
„Love and Gelato“ ist ein sommerlich leichtes Jugendbuch, das eine geheimnisvolle Familiengeschichte mit der ersten großen Liebe verknüpft. Vor der wundervollen Kulisse Italiens und einiger skurriler Nebenschauplätze begleiten wir die 16-jährige Lina dabei, wie sie die Vergangenheit ihrer verstorbenen Mutter aufdeckt und Stück für Stück erkennt, was Familie wirklich bedeutet.
Der bildhafte und teils sehr humorvolle Schreibstil sorgt trotz des ernsten Ausgangspunktes stets für Leichtigkeit. Junge Mädchen und junggebliebene Romantiker(inne)n bekommen hier ein wundervolles Jugendbuch, das sie mit einem wohlig warmen Gefühl in der Brust zurücklässt – Urlaubsfeeling und Herzklopfen garantiert.

Eine Ewigkeit ohne dich
von Jill Noll

Eine Ewigkeit

Meine Erwartungen an „Eine Ewigkeit ohne dich“ von Jill Noll waren leider zu hoch. So sehr mich die professionelle Gestaltung des Taschenbuches überzeugt hat, so wenig konnte es leider der Inhalt. Die Geschichte hat mich nicht mitgerissen, inhaltliche und formale Fehler ließen mich beim Lesen oftmals die Stirn runzeln und die Gefühlsentwicklung zwischen den Protagonisten ging mir viel zu schnell vonstatten.
Wer ein günstiges E-Book aus dem Bereich Self Publishing sucht, kann mal in die Romantasy-Geschichte reinlesen, allen anderen kann ich leider keine Empfehlung aussprechen.

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Was habt ihr im August gelesen? Verlinkt mir gerne euren Monatsrückblick, damit ich bei euch vorbeischauen kann 🙂

Mein Lesemonat Juli

Im Juli habe ich vier Bücher gelesen. Damit bin ich ganz zufrieden, denn es standen noch einige andere Dinge an, sodass die Lesezeit ein wenig gelitten hat.

Wie haben mir die einzelnen Bücher gefallen? Um zur vollständigen Rezension zu gelangen, klicke bitte auf den Titel:

The One
von Maria Realf

The One
„The One“ ist ein berührender Roman über die zweite Chance für die erste Liebe. Vor dem Hintergrund einer großen Tragödie muss Lizzie sich zwischen ihrem bodenständigen Verlobten Josh und  ihrer Jugendliebe Alex, der ihr vor 10 Jahren das Herz gebrochen hat, entscheiden. Hier gibt es große Gefühle, spannende Wendungen und einen fesselnden Erzählstil. Romantisch, dramatisch und sehr empfehlenswert!

Und ewig schläft das Pubertier
von Jan Weiler

Pubertier

Die Pubertiere sind wieder los! Ob in der ersten Fahrstunde, beim Whats-App-Marathon oder während der ersten Annäherung an das andere Geschlecht – Jan Weiler nimmt uns schon zum dritten Mal mit in die Welt seiner Kinder Carla und Nick.
In den authentischen und teils skurrilen Alltagsgeschichten habe ich mich selbst wiedererkannt und herzhaft dabei gelacht. Wie auch die beiden Vorgänger lege ich diesen Band allen Teenagern, den von ihnen geplagten Eltern oder allen, die es mal werden wollen, wärmstens ans Herz.
Da wünscht man sich, dass die Jugend der beiden niemals endet und Jan Weiler niemals die Geschichten ausgehen. Wer nicht genug von den Pubertieren bekommt, hat übrigens die Möglichkeit, ihre Abenteuer ab sofort im Kino zu bestaunen.

Pearl – Liebe macht sterblich
von Julie Heiland

pearl

„Pearl“ ist ein toller romantischer Fantasyroman, der mich vor allem durch die Grundidee der Suchenden und ihrer Geschichte und das wundervolle Setting im Herzen Venedigs überzeugt hat. Große Gefühle treffen auf Spannung und unvorhersehbare Wendungen. Trotz kleinerer Längen im Mittelteil ist das Buch für mich ein wahrer Lesegenuss gewesen. Allen Romantikern da draußen wärmstens empfohlen.

Genau mein Beutelschema
von Sebastian Lehmann

(Ohne Rezension)

Beutelschema

Merkwürdige Dinge geschehen in Berlin-Neukölln. Während Mark versucht, mit seinem langweiligen Leben klarzukommen, trifft er auf die hippe Christina. Obwohl sie zehn Jahre jünger ist, scheint sie das Leben viel besser zu durchschauen als er. Sie ist erfolgreicher, gebildeter und überhaupt viel zu gut für einen wie ihn. Oder hat ihre Liebe zwischen Szene-Kneipen, Hipster-Entführungen und der Medienkrise doch eine echte Chance?
Humorvoll, witzig und schräg – ein Buch aus dem Leben eines Berliner Hipsters.

topoderflop

Mein absolutes Monatshighlight war „The One“. Dieses Buch vereint eine romantische, dramatische Lovestory mit einer gelungenen Prise Humor. Die Story hat mir rundum gut gefallen. So muss moderne Chick-Lit sein! Und ist das Cover nicht traumhaft?

Auch der Ausflug ins Reich der Pubertiere hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen und mich oft zum Lachen gebracht.

„Pearl“ fand ich gut, aber leider nicht so gut wie die Bannwald-Reihe der Autorin. Doch das schöne Setting im Herzen Venedigs hat es mir angetan. Mehr noch als die eigentliche Liebesgeschichte.

Ein wenig enttäuscht war ich von „Genau mein Beutelschema“. Obwohl der Roman kurzweilig, witzig und schräg ist, habe ich mich die ganze Zeit gefragt: Was will der Autor mir mit diesem Buch eigentlich sagen? Nun, ich weiß es immer noch nicht. Aber vielleicht ist das auch gar nicht so wichtig.

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Was habt ihr im Juli gelesen? Kennt ihr eines meiner gelesenen Bücher? Ich stöbere gerne bei euch, wenn ihr mir den Link zu eurem Monatsrückblick hinterlasst 🙂

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Mein Lesemonat Juni

 

Im Juni habe ich vier Bücher gelesen. Zwei sind Gewinne aus einer Leserunde (In der Liebe ist die Hölle los & No Return 1), die anderen beiden habe ich gekauft.

Wie haben mir die einzelnen Bücher gefallen? Um zur vollständigen Rezension zu gelangen, klicke bitte auf den Titel:

In der Liebe ist die Hölle los
von Benne Schröder

In der Liebe

„In der Liebe ist die Hölle los“ ist der turbulente Auftakt einer zweibändigen humorvollen Fantasyreihe. Die Tochter des Teufels muss sich gegen einen Feind in den eigenen Reihen behaupten, der ihr einen Mord anhängen will. Auf dem Weg zu ihrer Bestimmung flüchtet sie quer durch Europa, entfacht ihre übernatürlichen Kräfte und macht ganz nebenbei noch ihre große Liebe klar.
Der Roman lebt vor allem durch witzige Dialoge, schräge Charaktere und ein wahres Potpourri an fantastischen Ideen. Bereits im November geht Cataleas Geschichte weiter. Wer humorvolle Erwachsenenfantasy sucht, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.

No Return – Geheime Gefühle (Band #1)
von Jennifer Wolf

No return 1

„Geheime Gefühle“ ist der emotionale Auftakt der Gay-Romance-Dilogie „No Return“. Vor dem Hintergrund des Musikbusiness wird die spannende Liebesgeschichte der Boybandmitglieder Tony und Andrew erzählt, die viele Aufs und Abs durchleben müssen. Wie bei ihren anderen Büchern konnte ich auch im neuesten Werk von Jennifer Wolf mitlieben, -leiden und -hoffen. Für Fans des Genres eine klare Empfehlung!

Water & Air
von Laura Kneidl 

(Vollständige Rezension folgt)

Water & Air

„Water & Air“ besticht durch außergewöhnlich fantasievolle Schauplätze, die mich beim Lesen tief beeindruckt haben. Die junge Protagonistin Kenzie zeichnet sich durch ihren Mut und ihre Entschlossenheit aus, mit der sie nicht nur für sich selbst, sondern für ein ganzes Volk kämpft. Es gilt nicht nur ein ungerechtes Gesellschaftssystem zu stürzen, sondern auch einen Mörder zu finden, dessen Taten Kenzie angehangen werden. Unterstützung erfährt sie durch den attraktiven Callum, der ihr loyal zur Seite steht und sich als echter Bookboyfriend erweist. Durch die überzeugende Lovestory, die fantasievolle Zukunftswelt und eingeflochtene Krimi-Elemente ist Laura Kneidl ein wunderbares Jugendbuch gelungen, das auch trotz kleiner Schwächen absolut lesenswert ist.

Als das Leben mich aufgab
von Ney Sceatcher

(Ohne Rezension)

Als das Leben mich aufgab

„Als das Leben mich aufgab“ ist ein kurzweiliger Roman, der sich behutsam mit dem Ende des Lebens auseinandersetzt. Bevor die jugendliche Mai mit ihrem Leben abschließen kann, muss sie Briefe an die Menschen verteilen, die ihr einst wichtig waren. Langsam kehren die Erinnerungen an ihr früheres Leben zurück. Gemeinsam mit Mai erkennt der Leser, was im Leben wirklich wichtig ist.
Das Buch besticht vor allem durch eine wundervolle Aufmachung und tolle Illustrationen.

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Hosen runter

Dieses Buch ist schon im März bei mir eingezogen. Der Autor schreibt Kolumnen über die männliche Sexualität für die Cosmopolitan und spricht angeblich die Dinge aus, die Frauen brennend interessieren – „auch wenn’s weh tut.“ Und weh tat die Lektüre tatsächlich. Selten habe ich so einen Haufen gequirlten Mist über Männer, ihre angebliche Einstellung zur Liebe und zum Sex gelesen. Beim Versuch witzig zu sein, hat der anonym bleibende Autor kein Klischee dieser Welt ausgelassen. Wer dachte, dass Männer im Jahr 2017 zu mehr fähig sind, als nur nach dem Einen zu gieren, der wird hier eines Besseren belehrt. Dabei haut König eine bekloppte These nach der anderen raus. Ich kann nur hoffen, dass es keine Frau gibt, die diesen Schund am Ende noch glaubt. Wenn es nach König geht, sind alle Y-Chromosomenträger chauvinistische Arschlöcher, die jedem Rock hinterherhecheln. Dabei wird auch vor der Schwester der Partnerin nicht Halt gemacht. Fremdgehen? Ja, gerne! Träumt doch jeder von und Treue wird sowieso überbewertet. Lieber soll man seine geheimen Fantasien ausleben und zu Hause schön die Klappe halten, damit es kein böses Blut gibt. Also mal ehrlich: Der Mann hat Familie. Wie kommt der auf sowas? Das sind nur einige der Punkte, die mich durch ihre schiere Verallgemeinerung zur Weißglut getrieben haben.

 Ich musste das Buch nach nicht mal 100 Seiten pausieren, weil ich es einfach nur peinlich, oberflächlich und überflüssig fand. Auch ein späterer Versuch, es noch einmal mit der Weltanschauung dieser männlichen Carrie Bradshaw zu versuchen, hat nichts genützt. Für mich ein absolut misslungener Versuch, aus Scheiße Gold zu machen. Bitte, liebe selbstbewusste Frauen, macht einen großen Bogen um dieses Buch, es sei denn, ihr wollt euch mal herrlich aufregen. Das einzige Mal, als ich wirklich dankbar dafür war, das Büchlein gerade zur Hand zu haben, war übrigens, als ich eine Fliege damit erschlagen habe. Zu mehr nutzt es in meinen Augen nicht.

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Was habt ihr im Juni gelesen? Verlinkt mir gerne euren Monatsrückblick, damit ich ein bisschen stöbern kann 🙂

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Mein Lesemonat Mai

Im Mai habe ich fünf Bücher gelesen. Auch diesmal war kein E-Book dabei. Das wird sich im Juni aber wieder ändern.
#herzleer war ein Geburtstagsgeschenk, „Don’t kiss Ray“ habe ich bei einer Blogtour gewonnen. Die anderen drei Bücher habe ich selbst gekauft.

Wie haben mir die einzelnen Bücher gefallen? Um zur vollständigen Rezension zu gelangen, klicke bitte auf den Titel:

#herzleer – Was ich noch sagen wollte

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„#herzleer“ beinhaltet acht melancholische Geschichten, die sich mit den verschiedenen Enden einer junge Liebe auseinandersetzen. Allein schon wegen der drei Highlights „Herz-Pogo“, „Herzspieß“ und „Erdbeermond“ hat sich dieses Buch einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und meinem Bücherregal erobert. Mit 15 € zählt das 220-Seiten umfassende Hardcover zwar nicht gerade zu den Schnäppchen, dennoch lohnt sich die Investition. Ich habe nicht nur vielversprechende Autorinnen kennengerlernt, sondern auch echten Herzschmerz verspürt. Bitte mehr davon!

Das Juwel – Der schwarze Schlüssel
von Amy Ewing

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Als Finalband kommt „Der schwarze Schlüssel“ leider etwas unspektakulär und auch vorhersehbar daher. Die letzten Geheimnisse werden gelüftet, bevor der große Showdown startet. Bis zum Ende des Buches passiert für meinen Geschmack leider zu wenig, stattdessen hält sich die Autorin mit Nebensächlichkeiten auf.
Insgesamt bildet das Buch einen soliden Abschluss der Reihe, die so vielversprechend begonnen hatte, aber schlussendlich kein Must-Read ist.

Immer wieder im Sommer
von Katharina Herzog

Immer wieder im Sommer

Wer einen locker-leichten Sommerroman für entspannte Urlaubstage sucht, der ist bei „Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog gut aufgehoben. Die liebevoll gestaltete Familiengeschichte überzeugt mit authentischen Charakteren und glaubhaften Wendungen. Durch wechselnde Erzählstimmen kommt keine Langeweile auf. Mein Buchtipp für den Sommer.

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
von Kristina Günak

(Rezension folgt)

Wer weiß schon
„Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ verbindet eine glaubwürdige Lovestory mit dem spannenden Hintergrund der Buchbranche. Dank des lockeren Schreibstils und des gut portionierten Humors habe ich das Buch sehr genossen. Wer sich eine Liebesgeschichte mit einem erwachseneren Badboy und einer überzeugenden Entwicklung wünscht, der sollte unbedingt einen Blick riskieren.

Don’t kiss Ray
von Susanne Mischke

(Rezension folgt)

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„Don’t kiss Ray“ ist ein Rockstar-Liebesroman, der überzeugt. Obwohl das Buch für ein junges Publikum geschrieben wurde, hat mich die Geschichte um Jill und Ray gut unterhalten und überzeugt. Wer eine moderne Liebesgeschichte mit einer starken Protagonistin sucht, die es nicht nötig hat, einem Kerl hinterherzurennen, sondern aufrecht und stolz durchs Leben geht, der sollte sich das Buch unbedingt genauer anschauen. Für mich eine wahre Bereicherung für den Bereich Jugendbuch / Liebesroman.

topoderflop

Am besten hat mir im Mai „Immer wieder im Sommer“ gefallen. Auch die Kurzgeschichtensammlung #herzleer hält einige echte Highlights bereit.

Durchgefallen ist hingegen der Finalband der Reihe „Das Juwel“. „Der schwarze Schlüssel“ konnte mich nicht wirklich begeistern. Dennoch bin ich froh darüber, dass ich die Reihe nun beendet habe.

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Was habt ihr im Mai gelesen? Verlinkt mir gerne euren Monatsrückblick, damit ich ein bisschen stöbern kann 🙂

Mein Lesemonat April

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Der April war leider nicht so ergiebig. Zum Teil lag es daran, dass mich keines der gelesenen Bücher richtig fesseln konnte. Von allen hatte ich mir etwas mehr erhofft.

Wie haben mir die Bücher gefallen? Um zur vollständigen Rezension zu gelangen, klicke bitte auf den Titel:

Götterfunke – Liebe mich nicht
von Marah Woolf

Götterfunke

„Götterfunke – Liebe mich nicht“ war einfach nicht mein Buch. Die Seiten haben sich endlos gezogen, die Geschichte konnte mich nicht wirklich begeistern und die Götterthematik mitsamt ihren Legenden und Verwicklungen wollte sich einfach nicht in meinem Gedächtnis behalten lassen.
Für junge Leserinnen mit einem Faible für Mystik ist das Buch sicher ein Genuss, für mich war es leider eine Enttäuschung, deshalb gibt es an dieser Stelle keine Leseempfehlung.

Überall bist du
von Gerhild Stoltenberg

Überall bist du

„Überall bist du“ ist ein melancholischer Roman über die Trauer und das Verlassenwerden. Obwohl Martha sich alle Mühe gibt, will ihre Liebe einfach nicht enden. Dieser besondere Roman besticht durch einen anspruchsvollen, wunderbaren Schreibstil und liebenswerte Nebenfiguren. Leider empfand ich den Anfangs- und Endteil als sehr langwierig, trotzdem wünsche ich der Geschichte viele Leser.

Den Mund voll ungesagter Dinge
von Anne Freytag

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„Den Mund voll ungesagter Dinge“ ist die sanfte Geschichte von Sophie und Alex, die von ihren Gefühlen füreinander überwältigt werden. Innere Konflikte werden glaubhaft dargestellt, äußere Einflüsse machen den beiden zusätzlich das Leben schwer. Die zarte Liebe gleicht einer Fahrt auf der Gefühlsachterbahn, die ich zwar glaubhaft nachvollziehen konnte, die mich aber dennoch nicht auf eine Weise berührt hat, wie ich es mir erhofft hatte.
Wer eine außergewöhnliche Lovestory im Jugendbuchsegment sucht, die sich von der breiten Masse abhebt, der sollte es mit diesem Buch versuchen.

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Was habt ihr im April gelesen? Verlinkt mir gerne euren Monatsrückblick, damit ich ein bisschen stöbern kann 🙂