Rezension zu „Romina – Tochter der Liebe“ von Annie Laine

Romina
Autorin: Annie Laine
Erscheinungsdatum: 28.07.2017
Veröffentlicht bei: Dark Diamonds
Genre: Romantasy
Umfang: 395 Seiten
Preis: 4,99 € (E-Book only)
Mehr Infos hier.

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Annie Laine wurde im schönen Osthessen geboren. Nach dem Realschulabschluss führt sie ihr Leben zunächst in ganz verschiedene Richtungen. Sie schließt eine Ausbildung ab und arbeitet ein halbes Jahr auf der Kanareninsel Teneriffa, findet aber nicht ihre Passion darin. Das zieht sie schließlich zurück zu den Büchern. Während sie tagsüber Buchhandel/Verlagswirtschaft studiert, verbringt sie ihre Nächte mit dem Schreiben eigener Texte und betreibt einen Bücherblog.  Quelle

inhalt

Auch eine Göttin kann der Liebe nicht widerstehen

Romina hat ihr ganzes Leben der Liebe gewidmet. Als Halbgöttin ist es ihr Auftrag, die Menschen zu verkuppeln und ihre Herzen höherschlagen zu lassen. Aber dann wird sie aus heiterem Himmel vom Olymp verbannt und ihrer Göttlichkeit beraubt. Völlig unvorbereitet findet sie sich plötzlich auf der Erde wieder und muss am eigenen Körper erfahren, was Worte wie Hunger und Kälte bedeuten. Doch es gibt einen Ausweg aus ihrem Unglück: Gelingt es ihr, den süßen Literaturstudenten Devin mit der ihm vom Schicksal vorherbestimmten Partnerin zusammenzubringen, darf sie als Göttin auf den Olymp zurückkehren. Eine Aufgabe, die Romina mehr abverlangen wird, als sie sich vorstellen kann…
meine-meinung

Als die 18-jährige Romina, Tochter des Liebesgottes Eros, vom Olymp auf die Erde verbannt wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Ganz auf sich allein gestellt muss sie sich in einer Welt zurechtfinden, die ihr fremd ist. Zum Glück trifft sie Devin, den liebevollen und attraktiven Studenten, der sie spontan bei sich aufnimmt und auf den Spitznamen „Romy“ tauft.
Während Romina verzweifelt nach einer Möglichkeit sucht, um zurück nach Hause gehen zu können und endlich eine richtige Göttin zu werden, entwickelt Devin Gefühle für seinen ungewöhnlichen Gast. Es dauert nicht lange, bis er begreift, dass er kein gewöhnliches Mädchen bei sich aufgenommen hat, sondern eine stolze, wenn auch etwas verpeilte Halbgöttin.

Der Debütroman von Annie Laine verbindet die griechische Mythologie mit einer modernen, zuckersüßen Lovestory. Das ist ein wirklich spannender Mix. Dabei bleibt der Heldin wirklich nichts erspart: sie wird hintergangen, belogen, mit falschen Hoffnungen gelockt und obendrein muss sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben mit ihren eigenen Gefühlen auseinandersetzen. Obwohl sie sich nichts sehnlicher wünscht, als auf den Olymp zurückzukehren, begreift Romy langsam, was es heißt, zu lieben. Egal, wie sehr sie sich gegen ihre eigenen Gefühle wehrt, gegen die Kraft der Liebe ist auch eine Liebesgöttin machtlos.

Die Geschichte spielt im Winter in Toledo, einer Stadt im Osten der USA. Romys Schicksal ist eng an diesen Ort gebunden. Und auch Devins Weg hat ihn nicht zufällig nach Toledo geführt. Während langsam alle Fäden dort zusammenlaufen, beginnt Romina im Laufe der Geschichte zu verstehen, dass ihr Lebensweg schon lange vor ihrer Geburt von den Schicksalsgöttinnen geplant wurde. Nichtmal der Tod ihrer Mutter kann an ihrer Bestimmung etwas ändern.

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und frisch. Die knapp 400 Seiten lassen sich recht schnell weglesen. Besonders gut haben mir die Dialoge und der Humor in der Geschichte gefallen. Auch an Dramatik wird, vor allem in den letzten Kapiteln, nicht gespart. Die Geschichte besticht durch viele liebevolle Details und Überlegungen. So fand ich z. B. Romys Liebespfeile sehr interessant und auch die Beschreibung des Olymp hat mir sehr gut gefallen. Man spürt, wie viel Herzblut die Autorin in ihr Erstlingswerk gesteckt hat.

Ein paar kleine Ungereimtheiten sind mir beim Lesen aufgefallen, aber die fallen nicht ins Gewicht. Insgesamt ist die Geschichte sehr gut durchdacht und überrascht den Leser an der ein oder anderen Stelle durch unvorhergesehene Wendungen.
Rominas und Devins Geschichte zu verfolgen, auch wenn sie an manchen Stellen für meinen Geschmack etwas zu süß oder zu sprunghaft war, hat mir insgesamt sehr viel Spaß gemacht. Für mich hat dieses Buch alles, was einen gelungenen Debütroman ausmacht.

4 1_2 Sterne
Von mir gibt es 4,5 Sterne.

fazit

„Romina – Tochter der Liebe“ verbindet die griechische Mythologie mit einer jugendlich-süßen Lovestory. Während die Heldin der Geschichte alles versucht, um ihren rechtmäßigen Platz im Olymp zurückerobern, muss sie bald feststellen, dass sie gegen ihre eigenen Gefühle nicht ankommt. Ihre Liebe, ihr Leben und ihr Schicksal sind ihr seit langer Zeit vorherbestimmt. Es macht großen Spaß Romina auf ihrem Weg zum Glück zu begleiten.

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Gemeinsam Lesen #61 – Let’s Play – Verspieltes Herz

Heute mache ich zum 61. Mal bei der Aktion “Gemeinsam Lesen” mit. Mehr Infos dazu gibt’s hier.

Gemeinsam Lesen Logo

Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade das E-Book „Let’s Play – Verspieltes Herz“ von Jennifer Wolf und bin momentan bei 20 %.

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Inhalt:

Die wahre Liebe kennt kein Game over …

Seit der 22-jährigen Helena Sorrento das Herz gebrochen wurde, weiß sie, dass die Liebe kein Spiel ist und dass das Herz ein Organ darstellt, das es ganz besonders zu schützen gilt. Alles, was sie ihren Gefühlen jetzt noch erlaubt, ist das Eintauchen in dramatische Liebesromane und der Nervenkitzel beim Zuschauen von Let’s Playern – Online-Gamern, die einen direkt in ihre Spieler-Welten mitnehmen. Wie Tausende anderer Frauen schwärmt sie dabei vor allem für den charmanten Let’s-Player Aiden, dessen Stimme alles in ihr zum Stillstehen bringt. Zu gerne würde sie wissen, welcher Mann sich hinter den humorvollen und doch stets so tiefsinnigen Kommentaren verbirgt – und warum er sich seinen Fans nie zeigt…

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Mein Herz will sich einfach nicht beruhigen.

Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Nachdem ich so viele gute Stimmen über das Buch gehört habe (z.B. von Anni), musste es unbedingt auf meinem Kindle einziehen.
Ich mag die Bücher von Jennifer Wolf, weil die Autorin es schafft, den Leser zu berühren und mit einfachen Mitteln große Geschichten zu erzählen.
Mit der Gamer-Szene hab ich persönlich nicht viel am Hut, aber dennoch finde ich es faszinierend, wie erfolgreich Gamer und anderer Vlogger auf YouTube werden können. Bisher wird die Geschichte sehr geradlinig erzählt. Ich befürchte, dass sie vorhersehbar sein könnte, aber ich lasse mich mal überraschen. Da ich ein großer Fan von überraschenden Plot-Twists bin, hoffe ich, dass da noch ein Knaller kommt.

Welche 5 Bücher haben die ersten Plätze auf deiner Wunschliste?

Meine Wunschliste ist nie besonders lang, aber Anfang des Jahres erscheinen viele tolle Titel. Hier kommen die ersten 5:

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Was lest ihr gerade? Welche Bücher stehen auf eurer Wunschliste?

Rezension zu „SnowFyre – Elfe aus Eis“ von Amy Erin Thyndal

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Autorin: Amy Erin Thyndal

Veröffentlicht am: 25.11.2016

Verlag: Dark Diamonds

Genre: Romantasy

Umfang: 316 Seiten

Preis: 4,99 € (E-Book only)

Mehr Infos hier.

 

die-autorin

Amy Erin Thyndal lässt sich von ihren Freunden gern damit aufziehen, dass sie Bücher doch toller fände als Menschen. Nichtsdestotrotz sind es die Menschen um sie herum, die sie zum Schreiben inspirieren und ihrem Leben das gewisse Etwas verleihen. Und zwischen Studium, Sport, Hobbys, Freunden und natürlich der obligatorischen Lesesucht widmet sie sich der großen Liebe – ob in ihren Büchern oder in der echten Welt. Quelle

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Wie Feuer und Eis

Schnee, Frost und Eis – das ist die Welt der gefühlskalten Winterelfe Fyre. Schon lange hat sie die Wärme sowohl aus den Korridoren des Winterhofes als auch aus ihrem Herzen verbannt. Doch nun ist sie gezwungen, die nächsten Wochen am Hof des Sommerkönigs zu verbringen und in dessen unerträglicher Hitze den Frühling herbeizuführen. Und das auch noch mit Ciel, dem Prinzen des Sommerhofes, der es einst geschafft hat, ihr Herz zum Schmelzen zu bringen. Aber das wird ihm dieses Mal nicht gelingen. Dieses Mal wird sie ihr Herz vor den Verbrennungen schützen, die er hinterlassen hat…

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Ich habe das E-Book bei einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Auf die Geschichte aufmerksam geworden bin ich über die Facebook-Seite des neu gegründeten Carlsen-Imprints Dark Diamonds. Der neue Digitalverlag steht für erwachsenere und düstere Fantasy als sein Schwestern-Imprint Impress.

Dieses E-Book hat ein traumhaftes Äußeres bekommen, an dem man sich gar nicht sattsehen kann. Da hat der Grafiker ganze Arbeit geleistet. Ich wünsche mir viel mehr davon auf dem E-Book-Markt!

Im Mittelpunkt steht die Liebesgeschichte von Fyre und Ciel. Die beiden verbindet eine lebenslange Freundschaft, sie sind Erwählte und damit vom Schicksal füreinander vorbestimmt. Doch in Fyres Vergangenheit sind viele Dinge passiert, die ihr Herz zu Eis gefroren haben. Ciel hat sie bitter enttäuscht und ihr Herz gebrochen, seitdem trägt sie eine Maske zur Schau, die ihre wahren Gefühle verbirgt.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Charakteren zunächst nicht ganz klar sind. Am meisten kommt Fyre zu Wort. Als Elfe ist ihr ein langes Leben beschieden, doch sie verhält sich ihrem jugendlichen Alter von 19 Jahren entsprechend. Ich denke, dass sich vor allem Leserinnen in diesem Alter für die Geschichte begeistern können. Nach außen hin gibt Fyre sich abgeklärt und emotionslos, doch wenn sie erzählt, beweist sie auch viel Humor und noch mehr Gefühl.
Der Schreibstil hat mir, vor allem am Anfang, gut gefallen. Er wird der märchenhaften Kulisse und dem fantastischen Setting gerecht. Leider haben mich im Verlauf der Geschichte einige Dialoge gestört, die zwar zum jungen Alter der Protagonistin passen, aber für meinen Geschmack schöner formuliert hätten sein können.
Neben Fyre kommt auch Ciel zu Wort, außerdem die Fee Luna und ihre Geisterkatze Skye. Letztere hat vor allem gegen Ende für den ein oder anderen Lacher bei mir gesorgt. Bei ihr waren die humorigen Szenen gut aufgehoben, an anderer Stelle hätte ich mir weniger davon gewünscht.

Die Geschichte wimmelt nur so von tollen Ideen. Sei es die Rolle der Tiere und ihre tiefe Verbundenheit zu ihren Besitzern oder die Bedeutung der Rosen auf Fyres Haut – all diese kleinen liebevollen Details machen das Buch zu etwas ganz Besonderem.
Die Geschichte selbst fällt für mich eindeutig in den Romantasy-Bereich, mit einigen genreübergreifenden Elementen, z. B. bei der Aufklärung von Verbrechen im Elfenreich. Langweilig wurde mir beim Lesen jedenfalls nicht, aber atemlose Spannung und der unbedingte Wunsch, zu wissen, wie es weitergeht, kamen leider auch nicht auf.

Nachdem ich von der Philosophie des neu gegründeten Verlags-Imprints erfahren hatte, hätte ich mir allerdings etwas anderes unter dem Buch vorgestellt. Die Liebesgeschichte bleibt sehr unschuldig, innere Monologe wiederholten sich dafür tausendfach und es gab mehr als genug Hin und Her zwischen Fyres Kopf und ihrem Herzen. Das wurde mir mit der Zeit wirklich viel zu viel.
Ein paar düstere Anklänge gab es, aber auch da hätte es ruhig mehr sein können.
So bleibt die Geschichte am Ende ein netter Ausflug in die Romantasy-Welt für mich, bei dem meine Erwartungen nur zum Teil erfüllt werden konnten.

3_1_2 Sterne
Von mir bekommt SnowFyre – Elfe aus Eis deshalb 3,5 Sterne.

fazit

Fans von Romantasy-Romanen werden bei Snowfyre gut aufgehoben sein. Dieses optisch wunderschön verpackte E-Book besticht durch viele tolle Ideen und Liebe zum Detail. Die sehr jugendlich agierende Protagonistin Fyre muss man mögen, mit dem ewigen Hin und Her in Bezug auf ihre Gefühle zu ihrem Erwählten Ciel bin ich leider nicht gut klar gekommen. Dafür hat mich der tolle Schreibstil größtenteils überzeugen können und der gut platzierte Humor hat für den ein oder anderen Schmunzler gesorgt.

Rezension zu „Santa’s Baby“ von Kira Gembri

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Autorin: Kira Gembri

Veröffentlicht am: 30.11.2013

Veröffentlicht über: CreateSpace

Genre: Weihnachten / Liebe / Erotik

Umfang: 200 Seiten

Preis: 2,99 € (E-Book), 7,99 € (Taschenbuch)

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Kira Gembri wurde 1990 als zweitältestes Kind von insgesamt fünf Geschwistern in Wien geboren. Dort schloss sie das Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft mit dem Master ab und dort lebt sie auch weiterhin. In ihrer Freizeit fährt sie gerne Tandem, spielt Cello, hält ihren Kater von Dummheiten ab und taucht liebend gerne in Schmökern ab. Ihre größte Leidenschaft aber gilt dem Schreiben von humorvollen und romantischen Geschichten.

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Lara ist alleinerziehende Mutter, Angestellte in einer Buchhandlung und darüber hinaus vor allen Dingen eins: ein riesengroßer Weihnachtsmuffel. Ausgerechnet sie lernt im Supermarkt einen Weihnachtsmann kennen, der ihre Gefühle bald Achterbahn fahren lässt. Unter dem falschen Bart und der roten Mütze steckt nämlich Finn, Besitzer des absolut unverschämtesten Grinsens und ein Weihnachtsfan durch und durch. Lara hat aus ihrer letzten gescheiterten Beziehung gelernt, in ihr Schlafzimmer und erst recht in ihr Herz keinen Mann mehr zu lassen – aber gilt das auch für einen Weihnachtsmann mit blaugrünen Augen …?

Ein humorvoller Kurzroman in 24 Kapiteln über eine prickelnde Liebe zur Weihnachtszeit.

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Ich habe das E-Book vor kurzem zum Schnäppchenpreis von 0,99 € gekauft. Auf die Geschichte habe ich mich schon sehr gefreut, eigentlich wollte ich sie schon letztes Jahr lesen. Kira Gembri gehört zu meinen Lieblingsautorinnen und konnte mich bisher noch mit jedem Buch überzeugen.

Die Geschichte wird aus Laras Sicht erzählt. Als alleinerziehende Mutter einer 4-jährigen Tochter findet sie sich oftmals zwischen dem Studium und ihrem Nebenjob in stressigen Situationen wieder. Vom Weihnachtsrummel hält sie nicht viel und auch Männer haben in ihrem Leben lange keine Rolle mehr gespielt – bis Finn auftaucht, der im Supermarkt als Weihnachtsmann jobbt. Und diesen Weihnachtsmann muss man einfach lieben! So unbeschwert und locker, wie er auf Lara zugeht und alles daran setzt, ihr Herz für sich zu gewinnen, ist er ein toller männlicher Protagonist mit Herz-Schmelz-Garantie. Aber er beweist auch viel Humor, Verantwortungsgefühl und Einfühlungsvermögen. Der perfekte Mann also! Aber bis Lara das erkennt, ist es noch ein langer Weg.

Kiras Schreibstil ist wie gewohnt locker, flüssig und sehr humorvoll. Die Geschichte lebt durch viele liebevolle Details und ich konnte mehr als einmal herzhaft lachen. Laras Handlungen konnte ich stets nachvollziehen, auch wenn ich sie manchmal schütteln wollte, um ihr die Augen zu öffnen. Aber ohne ein bisschen Hin und Her kommt eben keine spannende Liebesgeschichte aus. Bei all ihren Sorgen und Ängsten hatte Lara  nur das Wohl ihrer kleinen, bezaubernden Tochter im Sinn, deshalb verzeihe ich ihr manchmal übereifriges Urteil gerne. Nele ist so ein goldiges Kind, man muss sie einfach lieben.

Neben der wunderbar weihnachtlichen Stimmung, die der Kurzroman vermittelt, spielt auch Erotik eine große Rolle. Das hatte ich anfangs überhaupt nicht erwartet, auch wenn in der Beschreibung „prickelnde Liebe“ steht. Trotzdem war ich überrascht über die detaillierten Szenen zwischen Lara und Finn, aber im positiven Sinne. Kira Gembri schreibt sehr geschmackvoll und durchaus prickelnd. Besonders schön fand ich es, dass es eben nicht nur auf eine Bettgeschichte hinausläuft und vor allem von Finns Seite viel mehr kommt.

Insgesamt passt dieser wundervolle Roman bestens in die Adventszeit und ich wünsche mir ganz viele Leserinnen dafür. Ein kleiner Kritikpunkt wäre das Cover, das mich persönlich leider überhaupt nicht anspricht. Wäre der Roman nicht von Kira Gembri, hätte ich ihn allein schon wegen seines Äußeren nicht gekauft. Aber in meine Bewertung fließt nur der Inhalt ein.

4 1_2 Sterne
Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine große Empfehlung.

fazit

Santa’s Baby ist ein wundervoller Kurzroman, der perfekt in die Adventszeit passt. Wie immer konnte mich Kira Gembri auch mit ihrer Weihnachtsgeschichte absolut überzeugen. Das Buch besticht durch sympathische Charaktere, die auch mal Schwäche zeigen, viele liebevolle Details und einen tollen Humor. Außerdem kommt auch geschmackvolle Erotik nicht zu kurz. Als Einstimmung für das Weihnachtsfest und auch darüber hinaus absolut empfehlenswert!

Rezension zu „Göttertochter – Das Kind der Jahreszeiten“ von Jennifer Wolf

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Autorin: Jennifer Wolf

Veröffentlicht am: 06.10.2016

Verlag: Impress

Genre: Märchen / Romantasy

Reihe:

Geschichten der Jahreszeiten:
Band 1: Morgentau – Die Auserwählte der Jahreszeiten
Band 2: Abendsonne – Die Wiedererwählte der Jahreszeiten
Band 3: Nachtblüte – Die Erbin der Jahreszeiten
Band 4: Tagwind – Der Bewahrer der Jahreszeiten
Spin-Off: Göttertochter – Das Kind der Jahreszeiten

Umfang: 246 Seiten

Format: E-Book only

Preis: 3,99 €

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die-autorin

Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben. Quelle

inhalt

Liora Vivian Götterkind ist eine direkte Nachfahrin der Jahreszeitengötter. Doch so schön es auch ist, einen Frühlingsgott zum Vater zu haben, der zur Aufmunterung Tausende Blumen um einen herum wachsen lässt, oder mit den Sommerkräften seiner Mutter den Wind und das Licht beeinflussen zu können, manchmal fühlt sich Liora als einziges Götterkind auf Erden ziemlich einsam. Dabei schließen sie die anderen Mädchen nicht nur aus Neid auf ihre Herkunft aus, sondern vor allem deswegen, weil sie mit Niklas Tagwind befreundet ist, dem absoluten Schulschwarm. Jeder denkt, dass die beiden über kurz oder lang ein Paar werden würden, doch Lioras Herz schlägt für jemand anderen. Jemanden, den gerade sie als Götterkind nicht lieben darf…

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Zum Abschluss der wunderschönen Jahreszeiten-Reihe habe ich mich sehr auf Götterkind gefreut. Allein das tolle Cover hat mir richtig große Lust aufs Lesen gemacht.
Nachdem schon einige Wochen vergangen waren, seitdem ich Tagwind gelesen hatte, musste ich leider feststellen, dass es mir schwer fiel, die vielen Charaktere und Verwandtschaftsbeziehungen auf die Reihe zu kriegen. Deshalb mein Tipp: Lest diese tolle Reihe am besten am Stück.

Jennifer Wolf hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, um ihre vielen Fans aus Hemera zu verabschieden. Liora, die Tochter des Frühlingsgottes Aviv und der neuen Sommergöttin Ilea, wird es nicht leicht gemacht, ihre große Liebe zu erobern. Der Weg dorthin ist mit vielen Hindernissen gespickt, die ein Happy End lange Zeit erschweren. Dieser Mix aus Drama und Romantik ist es, für den die Geschichten der Jahreszeiten stehen und den ich so sehr liebe. Man lacht, liebt und leidet gemeinsam mit der Protagonistin bis zum Schluss.

Besonders gut hat mir Lioras Familiengeschichte gefallen. Sie wächst als älteste von fünf Geschwistern bei ihren beiden Vätern, dem ehemaligen Sommergott Sol und seinem Auserwählten Yannis, auf. Die Liebe und Fürsorge innerhalb dieser wundervollen Patchworkfamilie ist auf jeder Seite spürbar und kommt sogar noch besser zur Geltung als im Vorgängerband Tagwind. Sol und Yannis sind so ein tolles Paar, das für ihre Liebe und ihr Glück gekämpft hat – genauso, wie Liora es jetzt tun muss.

Im Buch werden noch andere aktuellen Themen aufgegriffen und in die märchenhafte Welt Hemeras hineingewoben. Dabei steht die Familie in all ihren Facetten im Vordergrund, einmal als glückliches Vorzeigebeispiel und einmal als das genaue Gegenteil davon.

Das Ende war für mein Geschmack etwas zu happy und kitschig. Doch so muss es als Abschluss dieser tollen Reihe wahrscheinlich sein, um den vielen Fans gerecht zu werden. Zum krönenden Abschluss gibt es noch ein kleines Wiedersehen mit alten Bekannten.

Für Göttertochter vergebe ich insgesamt 4 Sterne.

fazit

Mit „Göttertochter“ ist Jennifer Wolf ein wundervoller, runder Abschlussband ihrer erfolgreichen Jahreszeiten-Reihe gelungen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge begleiten wir Liora bei ihrem Kampf um die Liebe und verabschieden uns gleichzeitig aus der märchenhaften Welt von Hemera.
Für mich ist die Reihe ein Must-Read, deshalb kann ich sie euch nur wärmstens empfehlen.

Blogtour Tag 7: Die erste Liebe

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Willkommen zum letzten Tag der Blogtour zu Yvonne Westphals Debütroman „Du und ich und dieser Sommer.“ Heute geht es um die Liebe … hach ❤


Die erste große Liebe vergisst du nie.

Sie wird dich ein Leben lang begleiten, in deinem Gedächtnis und in deinem Herzen weiterleben, auch wenn die Beziehung schon lange vorbei ist, und dich dann und wann mit einer Erinnerung überfallen, wenn du nicht damit rechnest. Ausgelöst durch einen Song, einen Duft oder vielleicht etwas anderes, scheinbar völlig Unscheinbares, wirst du plötzlich etliche Jahre zurückversetzt, in eine Zeit, in der alles neu und aufregend war und du zum ersten Mal gespürt hast, was es heißt, zu lieben und geliebt zu werden.

Yvonne Westphal brachte mir mit ihrem Romandebüt  „Du und ich und dieser Sommer“ die Erinnerung an die erste große Liebe zurück. Diese wunderschöne Geschichte ist perfekt geeignet für Mädchen und junge Frauen ab 14 Jahren und alle anderen Leserinnen, die ihr Herz für diese besondere Liebesgeschichte öffnen wollen.

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Die Protagonisten Nicole und Milias erleben gemeinsam alle Gefühle, die mit dieser außergewöhnlichen Zeit verbunden sind. Sie lernen sich kennen, spüren die Schmetterlinge in ihren Bäuchen, verlieben sich in ein Lächeln, einen Augenaufschlag, eine Charaktereigenschaft. Details werden zu Merkmalen, die für den Verliebten die Welt bedeuten:

Alles an ihr war niedlich. Wie sie die Stupsnase kräuselte, wie sie skeptisch die gerundeten Brauen zusammenzog, wie ihr Gesicht zu leuchten schien, wenn sie lächelte. Und ihre Augen waren der Wahnsinn.
                – Milias

Sein Duft raubte mir schon den ganzen Abend über fast den Verstand. Ich atmete ihn ganz tief ein. Sofort wurde mir wieder heiß, obwohl es hier draußen angenehm kühl war. Ich konnte nicht erklären, was, aber irgendetwas stelle dieser Mann mit mir an. Und es gefiel mir.
                – Nicole

Nicole ist ungeküsst, als sie sich Hals über Kopf in Milias verliebt. Mit ihm erlebt sie die gesamte Bandbreite der ersten Liebe in all ihren Facetten – den schönen und den weniger schönen.

Viele Jugendliche werden sich beim Lesen des Buches wiedererkennen und gemeinsam mit Nicole lieben, lachen, seufzen und vielleicht auch weinen. Doch was bedeutet das eigentlich: zum ersten Mal verliebt zu sein, in der heutigen Zeit?

Ich habe für euch ein paar Fakten zusammengetragen, damit wir uns gemeinsam ein Bild davon machen können, wie Jugendliche diese besondere Zeit erleben.

verliebt

Beziehungen im Jugendalter

Wie definieren Jugendliche eine Beziehung? Was gehört dazu? Wie lange dauert überhaupt eine Beziehung unter Jugendlichen? Die SINUS-Studie „Wie ticken Jugendliche 2016“ hat diese und weitere Fragen in 72 Einzelinterviews mit Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren untersucht und interessante Ergebnisse herausgefunden:

Von wenigen Wochen bis hin zu mehreren Jahren „überleben“ Beziehungen im Jugendalter. Häufiges Wechseln ist dabei aber eher ungewollt. Die Mehrzahl der Mädchen und Jungen wünschen sich eine langanhaltende, stabile Partnerschaft. Fast alle Jugendlichen waren schon einmal verliebt oder zumindest verknallt.
Das können wir sicher so unterschreiben, oder? Wer erinnert sich nicht an seinen allerersten Schwarm? Auch wenn man sich heute vielleicht wünscht, man hätte damals einen besseren Geschmack gehabt? Wenn ich so an meine ersten Schwärmereien zurückdenke … ugh, besser nicht.

Als Basis einer guten Beziehung gelten gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Interessen. Den Jugendlichen ist es wichtig, dass man gemeinsam Spaß haben und über die gleichen Dinge lachen kann. Ein ähnlicher Humor ist wichtig.

Doch auch wenn sich die Mädchen und Jungen eine Beziehung wünschen, so wollen sie sich durch sie nicht einschränken lassen. Ihnen ist es wichtig, sich gegenseitige Freiheiten zu lassen. So kommt es, dass die gemeinsame Zeit oftmals gut dosiert wird, anstatt ständig aufeinanderzuhängen.
Gute Entscheidung!

Für die Zukunft wünschen sich Jugendliche eine stabile Partnerschaft und idealerweise (mehrere) gemeinsame Kinder. Diese Ziele möchten die meisten befragten Mädchen und Jungen bis zu ihrem 35. Lebensjahr verwirklicht haben.
Puh, da habe ich ja noch ein wenig Zeit …

In Yvonnes Roman spielen das Schicksal und Seelenverwandtschaft eine große Rolle. Auch in der SINUS-Studie wurde danach gefragt. Gibt es das überhaupt? Können sich die Jugendlichen vorstellen, ihr Leben lang mit einem Partner zusammen zu sein, den sie schon seit ihrer Jugend kennen?

Die Antworten fallen gemischt aus. Zwar möchten manche Jugendliche gerne an diese schicksalhafte Fügung glauben, aber dennoch stehen sie diesem Thema eher skeptisch gegenüber. Nichtsdestotrotz halten sie es für möglich, den Partner fürs Leben schon in jungen Jahren zu treffen.
Ich persönlich finde diese romantische Vorstellung sehr schön ❤

Als wichtigstes Vorbild zum Thema Beziehungen werden durch alle Gesellschaftsschichten hinweg die Eltern angegeben. Werden den Kindern und Jugendlichen glückliche und stabile Beziehungen im Elternhaus vorgelebt, so wünschen sie sich das auch für ihr eigenes Leben.

Haben sich die Eltern allerdings getrennt oder scheiden lassen, so kann dies negative Auswirkungen auf die Kinder haben. Einige Jugendliche, die die unschönen und verletzenden Seiten einer Trennung hautnah miterlebt haben, bauen sogar einen Abwehrmechanismus auf. Das kann so weit gehen, dass sie Beziehungen generell skeptisch gegenüberstehen. Allerdings geben diese Kids an, es selbst besser machen zu wollen, um ihren eigenen Kindern solche Erfahrungen zu ersparen.
Richtig so!

Quelle: Wie ticken Jugendliche 2016? Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland
http://bit.ly/2eaRA7k

Stokpic

 

Das erste Mal

Während Milias etwas älter ist und schon Erfahrungen mit Mädchen gesammelt hat, erlebt Nicole mit ihm ihr erstes Mal. Natürlich beschäftigt sie dieses Thema lange im Voraus. Die Beziehung zwischen den beiden ist zu diesem Zeitpunkt schon so weit gefestigt, dass Nicole Milias zu 100% vertraut und es gar nicht mehr abwarten kann, diesen großen Schritt gemeinsam mit ihm zu gehen. Milias 18. Geburtstag erweist sich als der perfekte Zeitpunkt.

Milias‘ Lächeln wurde zu einem Grinsen, bevor er langsam auf mich zutrat und sich mit beiden Händen zu meinen Seiten auf dem Bett abstützte, bis sein Gesicht direkt vor meinem war.
Weiteratmen, Nicole.
Er sah mir tief in die Augen. Ich lächelte zaghaft, mein Blick fiel auf seine Lippen. Das Herz schlug mir bis zum Hals.
Weiteratmen, Nicole.

Wer kann sich nicht an diesen besonderen Moment erinnern? An seinen hämmernden Herzschlag, die nervös zitternden Hände und all die tausend Fragen, die einem in diesem Moment durch den Kopf gingen?

In der Literatur und im richtigen Leben ist das erste Mal ein wichtiges Ereignis im Leben von Jugendlichen. Und natürlich gehört zu einer Beziehung auch irgendwann der (erste) Sex dazu. Die Studie „Jugendsexualität 2015“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat über 5000 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren zu diesem Thema befragt:

Im Idealfall findet das erste Mal in einer stabilen Partnerschaft statt, in der man dem Partner vertrauen und sich fallen lassen kann. Der Partner ist auch die Vertrauensperson Nummer eins, wenn es um Verhütungsfragen geht. Noch vor der Mutter oder den Freunden werden die Themen Verhütung und Geschlechtskrankheiten am häufigsten mit dem Freund / der Freundin besprochen.

Um sich über Sex zu informieren, nutzen Mädchen und Jungen unterschiedliche Medien als Informationsquellen. Während die Mädchen am häufigsten nach Jugendzeitschriften greifen, informieren sich die meisten Jungen lieber im Internet.
Zu meiner Zeit habe ich mich tatsächlich auch in der Bravo informiert 😀 Aber da war die Zugänglichkeit des Internets auch wesentlich schwieriger als heute.

Jugendliche sind zum Zeitpunkt ihres ersten Males i.d.R. zwischen 16 und 17 Jahre alt. Oftmals hört man, dass Jugendliche immer früher sexuell aktiv sind, doch der Schein trügt. Das Gegenteil ist nämlich der Fall – die BZgA-Studie zeigt, dass sich das Alter des ersten Sex‘ sogar leicht nach hinten verschiebt. Nur ein ganz geringer Prozentsatz der befragen Jugendlichen sind schon sehr früh aktiv, nämlich gerade mal 6% der 14-jährigen.
14 ist meiner Meinung nach auch viel zu früh für Sex. Wie seht ihr das?
Insgesamt sind heute aber wesentlich mehr Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren sexuell aktiv, als noch vor 35 Jahren.

Während auch Nicole den Zeitpunkt ihres ersten Males im Buch plant, wird der perfekte Zeitpunkt auch im wahren Leben selten dem Zufall überlassen. Dabei gibt fast die Hälfte der Jugendlichen an, das Gefühl zu haben, dass es jetzt bald passieren könnte. Genauso wie Nicole hat ein Drittel sogar den exakten Tag geplant.
Auch das kann ich gut verstehen. Man möchte ja schließlich vorbereitet sein und keine unangenehmen Überraschungen in Form von plötzlich hereinschneienden Geschwistern, Eltern o. Ä. erleben.

Quelle: Jugendsexualität : repräsentative Wiederholungsbefragung ; die Perspektive der 14 – 15jährigen ; 2015 / Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
http://www.bzga.de/infomaterialien/sexualaufklaerung/studien/?idx=2711

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Einblick einen kleinen Einblick in die Liebesgeschichte zwischen Nicole und Milias geben und euch ein bisschen neugierig auf das Buch machen. Gleichzeitig würde ich mich freuen, wenn euch meine recherchierten Informationen zur ersten Liebe und Jugendsexualität nicht allzu sehr gelangweilt haben 😀

Gewinnspiel

Im Rahmen der Blogtour gibt es natürlich auch etwas zu gewinnen – und das kann sich sehen lassen!

Yvonne hat keine Kosten und Mühen gescheut, um exklusive und mit ganz viel Liebe gestaltete Goodies zu verlosen. So sieht das Ganze aus:

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1. Platz = kostenloses eBook (ePub oder mobi)
2. Platz = handgemachtes Engel-Lesezeichen
3. bis 5. Platz = Signierte Postkarten

Was müsst ihr tun, um in den Lostopf zu hüpfen?

Für jeden Kommentar, den ihr im Rahmen der Blogtour abgebt, erhaltet ihr ein Los. Je mehr Blogbeiträge ihr kommentiert, desto größer ist also eure Gewinnchance.

Um heute mitmachen zu können, beantwortet einfach folgende Frage:

Glaubt ihr, dass die erste große Liebe etwas Besonderes ist? Wenn ja, warum?

Heute ist der letzte Tag der Blogtour. Schon morgen werden die Gewinner bekannt gegeben. Ich drücke euch ganz doll die Daumen!

Rezension zu „Du und ich und dieser Sommer“ von Yvonne Westphal

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Autorin: Yvonne Westphal

Erscheinungsdatum: 09.09.2016

Veröffentlicht bei: Forever

Genre: Jugendbuch / Liebe

Umfang: 349 Seiten

Format: E-Book only

Preis: 3,99 €

Mehr Infos hier


Die Autorin:

Yvonne Westphal wurde am 9. April 1989 als waschechter Widder in Regensburg geboren und ist in der Voreifel nahe Köln aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie Medienmanagement der Fachrichtung PR & Kommunikation und arbeitet seit 2012 als Filmproduzentin und Medienstrategin. Privat hat sie die große Liebe schon gefunden und ist seit mehr als zehn Jahren glücklich liiert.
„Du und ich und dieser Sommer“ ist ihr erster veröffentlichter Roman und richtet sich wie all ihre Werke an Jugendliche und (junge) Erwachsene, die an die große Liebe glauben und sich verzaubern lassen wollen.

Yvonne auf Facebook


Inhalt:

Eigentlich hatte Nicole überhaupt nicht vor, sich zu verlieben, aber ihr Herz hat einen eigenen Plan. Blöd nur, dass ihr Schwarm ausgerechnet der größte Aufreißer der Schule sein muss, der auch noch unverschämt gut aussieht. Milias mit seinen dunklen Haaren, braunen Augen und der sommergebräunten Haut. Nicole ist überglücklich, als Milias tatsächlich mit ihr zusammen sein will. Doch sie ahnt nicht, dass sich das Leben der beiden für immer verändern wird. In diesem Sommer werden ihre junge Liebe und ihre Freundschaften auf eine harte Probe gestellt…


Meine Meinung:

Diese Geschichte hat mich in meinem Urlaub begleitet. Zum ersten Mal habe ich mich an ein Buch herangewagt, das im selben Verlag erschienen ist wie mein eigenes und zum ersten Mal maße ich mir an, über ein Werk zu urteilen, dass eine direkte Kollegin von mir geschrieben hat. Yvonne durfte ich übrigens zur Frankfurter Buchmesse persönlich kennenlernen und war ganz verzaubert von ihr. Sie ist nicht nur bildhübsch, sondern auch total lieb und zuckersüß ❤

„Du und ich und dieser Sommer“ ist ihr Debütroman, der im September als E-Book bei Forever, dem digitalen Imprint von Ullstein für Liebesromane, erschienen ist. Das Buch umfasst 34 Kapitel, die abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptpersonen, Nicole und Milias, erzählt werden. Dabei wechseln sich die Erzählperspektiven jedoch nicht pro Kapitel ab, sondern pro Szene innerhalb der Kapitel. Diese Einteilung war für mich mal etwas Neues und sehr erfrischend.

Im Fokus der Geschichte steht die erste große Liebe. Nicole ist 16 Jahre alt und Einzelkind. Sie wächst in einer scheinbar behüteten Familie auf, vor allem ihr Vater ist sehr liebe- und verständnisvoll. Nicoles Mutter hingegen ist mit Vorsicht zu genießen. Seit dem Tod ihres Vaters leidet sie unter Depressionen und starken Stimmungsschwankungen, mit denen sie ihrer Tochter das Leben schwer macht.
Nicole ist ein liebes, gutmütiges Mädchen. Sie hat ein reines Herz, ist manchmal ein bisschen naiv, aber insgesamt die Art Mädchen, die man sich selbst als Freundin wünscht. In Bezug auf Jungs ist sie noch sehr unerfahren, als sie ihr Herz ausgerechnet an den attraktiven Schulschwarm Milias verliert. Die beiden begegnen sich im Schwimmbad; der Sommer und die Ferien stehen vor der Tür und dieses unbeschwerte Feeling bringt die Autorin super rüber. Da wünscht man sich glatt selbst noch einmal in seine eigene Schulzeit zurück. Dank ihrer besten Freundin Lucy, die immer einen frechen Spruch auf den Lippen hat und gerne flirtet, finden Nicole und Milias zueinander und verabreden sich. Die beiden kommen sich schnell näher, die Funken fliegen mit Schallgeschwindigkeit und das Herzklopfen ist auf jeder Seite spürbar. Doch bevor die beiden eine echte Chance haben, muss ihre junge Liebe einige Hürden überwinden. Damit bleibt die Geschichte bis zum Ende spannend.

Yvonne Westphal hat einen angenehmen, lockeren Schreibstil. Sie schreibt in der Vergangenheitsform, was mir gut gefallen hat, weil diese Erzählperspektive immer ein bisschen anspruchsvoller klingt, als die Präsens-Variante (die ich z. B. benutze). Sie benutzt viel Jugendsprache, was die Dialoge der Clique einerseits authentisch macht, aber manchmal etwas anstrengend ist. Das muss man mögen, zugegeben, aber als ich mich einmal richtig eingelesen hatte, stellte das kein Problem mehr dar. Das Verhalten von Milias und seinen Freunden, aber auch von Nicoles Freunden ist oftmals sehr wechselhaft und nicht immer moralisch einwandfrei, aber für mich durchaus nachvollziehbar und in Anbetracht des Alters der Protagonisten authentisch. Besonders gut hat mir gefallen, dass Nicole und Milias, egal wie aussichtslos die Umstände manchmal wirken, immer wieder zueinander finden und an die Kraft ihrer Liebe glauben. Die Szenen, in denen sich ihre junge Liebe entwickelt, haben mir Herzklopfen und weiche Knie bereitet und mich wünschen lassen, diese einzigartigen Gefühle selbst noch einmal zu ersten Mal erleben zu dürfen. Yvonne Westphal schafft es spielend leicht, die Besonderheit der ersten Liebe auf unbeschwerte Weise direkt in das Herz ihrer Leserinnen zu katapultieren. Wer hier keinen „Hach“-Moment erlebt, der hat vermutlich kein Herz.

Ganz toll haben mir auch die Kapitelüberschriften gefallen, die den Inhalt kurz zusammenfassen. Sie haben mich immer total neugierig auf das folgende Kapitel gemacht.

„Du und ich und dieser Sommer“ ist nicht nur eine süße Liebesgeschichte für Jugendliche und jung(geblieben)e Erwachsene, sondern hat auch einen tiefergehenden Hintergrund, auf den ich hier nicht näher eingehen möchte. Das muss jede Leserin selbst herausfinden. Auf jeden Fall macht die Auflösung am Ende sehr neugierig darauf, wie es mit Nicole, Milias und ihren Freunden weitergeht.

Lieblingszitate:

Ich beschloss, dass es an der Zeit war, aufzuhören zu zweifeln und anzufangen zu glauben.

Schicksal. Es ist unsere eigene Entscheidung, ob wir daran glauben wollen oder nicht. Es macht das Leben weder leichter noch schwerer. Aber es macht die Liebe ein kleines bisschen magischer.

Von mir gibt es 4 Sterne für diese schöne Geschichte.

4 Sterne

Fazit:

Wer sich noch einmal an die Zeit der ersten großen Liebe zurückerinnern möchte, der sollte unbedingt „Du und ich und dieser Sommer“ von Yvonne Westphal lesen. Die Geschichte ist nicht nur jugendlich-frisch und toll erzählt, sondern bescherte mir auch den ein oder anderen „Hach“-Moment.
Dieses vielversprechende Debüt bringt den Sommer nicht nur zurück in den Herbst, sondern auch in die Herzen der Leserinnen.