Rezension zu „Always and forever, Lara Jean“ von Jenny Han

Always and forever

Autorin: Jenny Han
Erscheinungstermin: 04.05.2017
Verlag: Scholastic (UK)
Sprache: Englisch
Genre: Young Adult
Umfang: 325 Seiten
Preis: 6,99 € (Taschenbuch)
Bei Amazon kaufen

Reihe: To all the boys, Band #3
Band 1: To all the boys I’ve loved before
Band 2: P. S. I still love you

die-autorin

Jenny Han, 1980 geboren, lebt in Brooklyn, New York. Der Durchbruch als Schriftstellerin gelang ihr 2009 mit ihrer Sommer-Trilogie; die Bestseller-Reihe wurde in 24 Sprachen übersetzt. Bei Hanser erschien 2011 der erste Band Der Sommer, als ich schön wurde, 2012 folgten Ohne dich kein Sommer und Der Sommer, der nur uns gehörte. Hans Debüt „Zitronensüß“ erschien 2011 in der Reihe Hanser bei dtv. Zusammen mit der Autorin Siobhan Vivian veröffentlichte Han außerdem die Trilogie Auge um Auge(2013), Feuer und Flamme (2014) und Asche zu Asche (2015). Auch sie stand sofort nach Erscheinen auf der New York Times-Bestsellerliste. Han gehört zu den beliebtesten US-Autorinnen weltweit. 2016 folgte mit To all the boys I’ve loved before ein weiteres Jugendbuch der erfolgreichen Schriftstellerin. 2017 erschien mit P.S. I still love you die Fortsetzung dieser Geschichte. Im Frühjahr 2018 folgt mit „Always and forever, Lara Jean“ der Abschluss der Reihe.
Quelle

inhalt

Lara Jean is having the best senior year a girl could ever hope for. She is head over heels in love with her boyfriend, Peter; her dad’s finally getting remarried to their next door neighbor, Ms. Rothschild; and Margot’s coming home for the summer just in time for the wedding. But change is looming on the horizon. And while Lara Jean is having fun and keeping busy helping plan her father’s wedding, she can’t ignore the big life decisions she has to make. Most pressingly, where she wants to go to college and what that means for her relationship with Peter. She watched her sister Margot go through these growing pains. Now Lara Jean’s the one who’ll be graduating high school and leaving for college and leaving her family-and possibly the boy she loves-behind. When your heart and your head are saying two different things, which one should you listen to?

meine-meinung

Da das englische Taschenbuch so günstig auf Amazon angeboten wird, habe ich mich entschieden, mit dem Abschluss der Reihe nicht auf die deutsche Übersetzung zu warten (erscheint im Frühjahr 2018).

Das Buch setzt nahtlos dort an, wo der zweite Band aufgehört hat. Lara Jean ist glücklich, das College neigt sich dem Ende entgegen, mit Peter läuft es bestens und ihre Familie ist nach wie vor das Wichtigste für sie. Peter und sie machen Pläne, wollen auch auf dem College unbedingt zusammen bleiben und haben sich deshalb nahe ihrer Heimatstadt auf einen Platz beworben. Doch während Peter ein Sportstipendium erhält, bekommt Lara Jean eine Absage und von da an ist ihr schöner Plan zum Scheitern verurteilt. Für welches andere College soll Lara Jean sich nun entscheiden? Sollen sie und Peter eine Fernbeziehung wagen? Kann das überhaupt gut gehen?

Während die junge Protagonistin ihren 18. Geburtstag feiert, steht sie vor den ersten wichtigen Entscheidungen ihres Lebens. Nie wollte sie wegziehen und ihre Familie verlassen, doch eine Zulassung zu einem renommierten College außer Staates kann sie auch nicht einfach in den Wind schlagen. „Never be the girl who goes to College with a boyfriend“, hatte ihre Mutter ihren Mädchen einst geraten und auch Lara Jeans große Schwester Margot hat sich an diesen Rat gehalten. Doch Lara Jean ist nicht Margot und was sie und Peter haben, ist etwas ganz Besonderes, das sie auf keinen Fall wegwerfen will.

Zwischen Hochzeitsvorbereitungsstress, Prom-Night, Beach-Week und College-Wahl fühlt sich das junge Mädchen bald zunehmend überfordert. Nicht alle Freunde in ihrem Umfeld glauben daran, dass ihre Liebe zu Peter halten wird, wenn sie auf zwei verschiedene Colleges gehen und langsam beginnt auch Lara Jean daran zu zweifeln. Als sie beginnt, widersprüchliche Signale zu senden, geht Peter langsam auf Distanz. Hat ihre junge Liebe eine Chance?

One day all of this will be proof, proof that we were here, proof that we loved each other. It’s the guarantee that no matter what happens to us in the future, this time was ours.
(S. 259)

Der Schreibstil ist einfach gehalten, wie in den beiden Vorgängerbänden wird die Geschichte komplett aus Lara Jeans Sicht erzählt. Dabei kann man sich gut in die Gedankenwelt des jungen Mädchens hineinversetzen, das oftmals jünger als 18 wirkt. Ich hatte keine Probleme damit, dem Englischen zu folgen und kann den Abschlussband daher im Original empfehlen.

Leider bleibt die Lovestory zwischen Lara Jean und Peter bis zum Schluss sehr unschuldig. Vor allem die konservative Einstellung von Lara Jeans Dad in Bezug auf Sex hat mich oftmals mit den Augen rollen lassen. Auch wenn es mir sehr gut gefällt, dass der Zusammenhalt innerhalb der Familie stets im Fokus steht, so leben die Protagonisten doch in einer teilweise rosaroten, sehr unwirklichen Welt. Deshalb würde ich die Reihe nach wie vor eher jüngeren Mädchen ans Herz legen, die sich nach einer leichten Liebesgeschichte sehnen, aber keine echten Dramen und erst recht keine Erotik erwarten.

Das Ende kam relativ plötzlich. Ich hatte das Gefühl, dass ein paar wichtige Stationen ausgelassen wurden (z. B. die Korea-Reise), um schnell fertig zu werden. Das empfand ich als sehr schade. Auch einen anderen Ausgang der Geschichte hätte ich gut heißen können, aber so bleibt dieser relativ offen. Dennoch wird er die Leserinnen zufrieden stellen. Vieles bleibt der Fantasie überlassen und vielleicht ist das auch gerade gut so. Jedenfalls ist es eine erfrischende Abwechslung zu den sonstigen 5-Jahre-später-Epilogen, die für meinen Geschmack meist viel zu kitschig ausfallen.
Natürlich lässt die Autorin sich auf diese Weise auch ein kleines Hintertürchen für eine eventuelle Fortsetzung offen, auch wenn sie in ihrer Danksagung anmerkt, dass das nicht geplant ist.

4 SterneVon mir gibt es 4 Sterne.

fazit
„Always and forever, Lara Jean“ war ein schöner Abschluss der Reihe um die junge Protagonistin Lara Jean und ihre erste große Liebe Peter. Ein letztes Mal lässt die Autorin uns teilhaben an der wunderbaren Familienidylle der Song-Mädels und platziert rosa Schmetterlinge in unseren Bäuchen. Wichtige Entscheidungen müssen getroffen werden, große Ereignisse stehen an und am Ende wird der Leser mit einem wohlig-warmen Gefühl im Bauch aus dieser kleinen amerikanischen Vorstadt-Seifenblase entlassen.
Als Reihenabschluss ein absolutes Muss. Besonders für jüngere Mädchen ist die Reihe zu empfehlen.

MerkenMerken

MerkenMerken

Rezension zu „Der letzte Stern“ von Rick Yancey

Letzte Stern
Autor: Rick Yancey

Erscheinungsdatum: 03.10.2016

Veröffentlicht bei: Goldmann

Genre: Jugendbuch / Sciene-Fiction / Dystopie

Reihe:

Die 5. Welle – Band 1
Das unendliche Meer – Band 2
Der letzte Stern – Band 3

Umfang: 383 Seiten

Preis: 16,99 € (Hardcover)

Mehr Infos: hier

 

Der Autor:

Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida. Quelle

Inhalt:

Sie kamen, um uns zu vernichten: die ‚Anderen‘, eine fremde feindliche Macht. Vier Wellen der Zerstörung haben sie bereits über die Erde gebracht. Sie töteten unzählige Menschen, zerstörten Häuser und Städte, verwüsteten ganze Landstriche. Sie verbreiteten ein tödliches Virus und schickten gefährliche Silencer, um jedes noch lebende Wesen aufzuspüren. Jetzt ist die Zeit der fünften Welle gekommen, die Vollendung ihres Plans, alles Menschliche auszurotten. Doch noch gibt es Überlebende: Cassie, Ben und Evan werden weiterkämpfen. Sie wollen die Menschheit nicht aufgeben. Und wenn sie sich selbst dafür opfern müssen …


Meine Meinung:

Wie ihr vielleicht wisst, war ich von den ersten beiden Teilen der Reihe hellauf begeistert. Selten habe ich eine so intelligente, rasant erzählte Dystopie gelesen, bei der einfach alles gestimmt hat: vom unglaublich tollen, teils poetischen Schreibstil des Autors über die Hauptperson (Cassie) bis hin zu einer in der Rahmenhandlung eingebetteten, überzeugenden Liebesgeschichte, hat mich diese Reihe in diesem Jahr einfach umgehauen. Endlich ist Band 3 erschienen und ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich das Buch schon einige Tage vor dem offiziellen Erscheinungsdatum in den Händen halten konnte. Innerhalb von zwei Tagen habe ich den Inhalt verschlungen, um am Ende … ja was eigentlich? Zufrieden zu sein? Oder enttäuscht? Irgendetwas dazwischen ist es letztendlich geworden. Auf jeden Fall konnte mich der dritte und finale Band dieser außergewöhnlichen Reihe nicht so sehr überzeugen, wie seine zwei Vorgänger.

Wurde Band eins noch hauptsächlich aus Cassies Sicht erzählt, haben sich in Band zwei schon mehrere Erzählperspektiven entfaltet. In „Der letzte Stern“ spielt Cassie nun sogar eine eher untergeordnete Rolle. Stattdessen kommen diesmal fast alle wichtigen Protagonisten zu fast gleichen Anteilen zu Wort und sogar einige Nebencharaktere werden großzügig in den Handlungsverlauf integriert. Gleichzeitig wird die Geschichte so rasant erzählt, dass sich das Buch innerhalb weniger Stunden wegliest. Trotzdem ist es mir dieses Mal sehr schwer gefallen, einen Zugang zur Geschichte zu bekommen. Es hat fast bis zur Hälfte des Buches gedauert, bis ich richtig „drin“ war. Und das keineswegs, weil die Geschichte schlecht wäre, sondern einfach, weil in den Vorgängerbänden so viele wichtige Dinge passieren, die ich einfach wieder vergessen hatte. Deshalb mein Tipp an alle, die die Reihe noch nicht kennen und sie gerne lesen würden: Lest sie am Stück. Genau das habe ich mir auch für einen Re-Read vorgenommen, den ich garantiert irgendwann machen werde, denn diese Reihe verdient einfach die volle, ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Leser.

Über Rick Yanceys einzigartigen Schreibstil habe ich schon in meinen Rezis zu den ersten beiden Bänden geschwärmt. Daran hat sich zum Glück nicht viel geändert. Seine bildgewaltige Sprache, die reich an Metaphern ist, hat mir mehr als einmal eine Gänsehaut über die Arme gejagt. Vor allem zum Ende hin entfaltet er sein volles erzählerisches Talent vor dem großen Finale.
Da wären wir auch gleich beim nächsten Thema: das Ende hätte ich mir anders gewünscht. Meine Emotionen haben sich irgendwo zwischen Schock, Fassungslosigkeit und Kopfschütteln bewegt. Und trotzdem bin ich mit dem Ende einverstanden und habe es schlussendlich akzeptiert. Falls ihr das Buch schon gelesen habt, bin ich sehr gespannt darauf, wie ihr die Auflösung findet.

Nun zu meinen Kritikpunkten: 

Insgesamt fehlte mir hier die Vertiefung der Liebesgeschichte zwischen Cassie und Evan. Seit dem ersten Band ist diese leider total untergegangen und wird sogar von Cassie selbst als fast schon belanglos hingestellt. Das fand ich total schade und hat mir im Herzen weh getan.
Von Cassie selbst gab es auch nicht viel zu lesen. Zu sehr wurde auf die anderen Charaktere eingegangen, die zwar alle wichtig sind, aber für meinen Geschmack zu sehr im Fokus standen.
Die Geschichte um Ringer und die damit verbundenen Entwicklungen am Ende waren mir too much. Natürlich sollte all das die Hoffnung für die kleine Gruppe der Überlebenden und die Menschheit an sich symbolisieren, aber ich habe einfach nicht verstanden, warum ausgerechnet sie ihr Happy End kriegt und andere, für mich wichtigere Personen, nicht.
Aber natürlich sind genau das die Enden, die ich liebe und die mir im Gedächtnis bleiben. Ich bin da wohl selbst zwiegespalten, aber gerade bei dieser Reihe hätte ich mir doch einen anderen Ausgang gewünscht.
Das Ende ist sehr offen gehalten. Das lässt Raum für weitere Stories, vielleicht ein Spin-Off zu Evan? Ich würde es mir jedenfalls wünschen.

 

Trotz meiner Kritikpunkte überwiegt der positive Gesamteindruck des Buches. Die dreibändige Reihe zählt zu meinen Highlights des Jahres 2016. Daran ändert auch der etwas schwächere letzte Band nichts.

Von mir gibt es diesmal 4 Sterne.

4 Sterne
Fazit:

Eine der besten dystopischen Jugendbuch-Reihen ist nun zu ihrem Abschluss gekommen. Obwohl mich „Der letzte Stern“ nicht so begeistert zurücklässt, wie seine zwei Vorgängerbände, ist dem Autor mit dem finalen Band insgesamt ein würdiger Abschluss gelungen. Vor allem der bildgewaltige, einzigartige Schreibstil macht diese Bücher zu etwas ganz Besonderem. Die rasant erzählte Geschichte ist bis zum Schluss spannend, aber leider lässt mich das Ende etwas enttäuscht zurück.
Nichtsdestotrotz zählt „Die 5 .Welle“ zu meinen absoluten Highlights des Jahres 2016.

______________________________________________________________
Ich bedanke mich recht herzlich beim Bloggerportal und dem Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Rezension zu „Ein Kuss für Clara“ von Sarah Saxx

Ein Kuss für Clara

Autorin: Sarah Saxx

Erscheinungsdatum: 28.06.2016

Veröffentlicht über: CreateSpace

Genre: Liebe

Umfang: ca. 220 Seiten

Preis: .,.. € (E-Book) bzw. x,xx € (Taschenbuch)

Mehr Infos hier

 

Die Autorin:

Sarah Saxx ist das Pseudonym einer 1982 geborenen Self Publisherin, die in Österreich lebt. Sie schreibt romantische Geschichten, die das Herz berühren.

Inhalt:

Clara Fontaine, Bürgermeisterin des malerischen Städtchens Greenwater Hill, steht vor einer schwierigen Aufgabe: Die Einwohnerzahl muss steigen – sonst ist sie nicht nur ihren Job los, sondern ihre geliebte Heimat fällt auch noch dem schmierigen Bürgermeister des Nachbarorts in die Hände.
Doch das Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Schulkollegen Aiden Fletcher, der sich auf liebenswerte Weise in ihr Herz schleicht, bringt Abwechslung in ihren gestressten Alltag. Und durch eine glückliche Fügung rückt auch die Rettung der Stadt und ihres Amtes in greifbare Nähe.
Alles scheint perfekt, bis Clara feststellen muss, dass Aiden nicht der ist, für den sie ihn gehalten hat. Diese Erkenntnis wirbelt nicht nur ihr Liebesleben durcheinander, sondern gefährdet auch ihre berufliche Mission …

Meine Meinung:

Nach dem Reihenauftakt „Ein bisschen mehr als Liebe“ war ich doch gespannt, wie es in dem fiktiven amerikanischen Örtchen Greenwater Hill weitergeht. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, den nächsten Band „Ein Kuss für Clara“ vorab lesen zu dürfen.

Dieses Mal findet die junge Bürgermeisterin Clara Fontaine ihr Glück. Die taffe Bürgermeisterin hat auch eine schüchterne, unsichere Seite, die zum Vorschein kommt, als sie auf ihren ehemaligen Schulfreund Aiden trifft. Aiden, früher eher unansehnlich und ein Versager, ist zu einem attraktiven, stattlichen jungen Mann herangewachsen, der die Schmetterlinge in Claras Bauch bei ihrem unerwarteten Wiedersehen gehörig aufmischt. Und auch er hat seine einzige Freundin von damals nie richtig vergessen können und sich nun endlich auf den Weg gemacht, um seine Traumfrau zu erobern.
Zwischen den beiden sprühen von Anfang an die Funken. Besonders deutlich wird das Knistern durch die abwechselnde Erzählperspektive. Auch an detaillierten Erotikszenen mangelt es in der ersten Hälfte des Buches nicht. Doch – der Klappentext deutet es schon an – ist diese junge Liebe nicht ungetrübt, denn Aiden hält etwas vor Clara geheim.

Das Buch ist frisch und leicht und sommerlich. Man fliegt geradezu durch die Seiten und will unbedingt wissen, ob die beiden am Ende doch noch zueinander finden und alles vergessen können. Genau das Richtige für den Sommerurlaub. Sehr positiv möchte ich den Schreibstil hervorheben, der sich meiner Meinung nach im Vergleich zum ersten Band noch gesteigert hat.
Die Geschichte ist gut durchdacht und wirkt sehr authentisch. „Ein Kuss für Clara“ lässt sich unabhängig vom Reihenauftakt „Ein bisschen mehr als Liebe“ lesen, aber es ist natürlich schöner, wenn man den Vorgänger kennt und sich an den kleinen Aufritten von Louise und Noah erfreuen kann.
Die romantischen Einzelgeschichten sind in eine größere Rahmenhandlung (nämlich die Rettung des Städtchens) eingebettet. In diesem Band gibt es einen großen Fortschritt diesbezüglich. Ich bin gespannt, wie sich der Ort in den nächsten Bänden entwickelt.

Eigentlich gehe ich sonst nicht auf die Covergestaltung ein, aber hier muss ich sagen, dass einfach alles stimmt. Das kühle Blond und das schöne Türkis … einfach perfekt! Etwas schade nur, dass das Cover in der Schwarz-Weiß-Ansicht auf dem E-Book-Reader nicht mehr so gut zur Geltung kommt. Dafür lohnt sich glatt die Anschaffung der Printausgabe.

Für „Ein Kuss für Clara“ vergebe ich 4 Sterne.

4 Sterne

Fazit:

„Ein Kuss für Clara“ entführt den Leser zum zweiten Mal in das beschauliche amerikanische Städtchen Greenwater Hill. Die romantische Geschichte zieht ihre Leserinnen sofort in ihren Bann und geizt auch nicht an erotischen Szenen. Mir hat das Buch sogar besser gefallen als der Reihenauftakt. Beide Bücher kann man aber unabhängig voneinander lesen. Genau das richtige Buch für den Sommerurlaub.

Rezension zu „Ein bisschen mehr als Liebe“ von Sarah Saxx

Bisschen mehr als Liebe

Autorin: Sarah Saxx

Erscheinungsdatum: 18.04.2016

Veröffentlicht über Books on Demand

Genre: Frauenroman / Liebe

Umfang: 218 Seiten

Preis: 8,99 € (Taschenbuch)

Mehr Infos hier 
Die Autorin:

Sarah Saxx ist das Pseudonym einer 1982 geborenen Self Publisherin, die in Österreich lebt. Sie schreibt romantische Geschichten, die das Herz berühren.

Inhalt:

Für die lebensfrohe Louise Foley beginnt ein aufregendes neues Kapitel: Die erste Arbeitsstelle nach ihrem Wirtschaftsstudium verschlägt sie in das verschlafene Städtchen Greenwater Hill, dem sie zu mehr Wirtschaftswachstum und Einwohner verhelfen soll. Als sie dort dem charismatischen Noah Baker begegnet, der ihr als Möbelpacker aushilft, ist es für beide Liebe auf den ersten Blick – mit Funkenflug, Schmetterlingen im Bauch und allem, was dazu gehört.
Doch dann erhält Noah das Jobangebot seiner Träume. Würde er es annehmen, wären Louise und Noah Hunderte von Meilen voneinander getrennt – was zu einer Zerreißprobe für die junge Beziehung werden könnte. Aber wofür entscheidet man sich in so einer Situation? Für die Karriere oder doch für die Liebe seines Lebens?


Meine Meinung:

Ich habe das E-Book zum günstigen Einführungspreis von 0,99 € bei Amazon gekauft, weil ich eine romantische Liebesgeschichte mit geringem Umfang gesucht habe. Zum Kauf habe ich mich vor allem von der schönen Covergestaltung überzeugen lassen.

„Ein bisschen mehr als Liebe“ ist der erste Teil einer mehrbändigen Reihe, die in dem verschlafenen amerikanischen Örtchen Greenwater Hill spielt. Im Abstand von nur wenigen Monaten sollen weitere Bände erscheinen, in denen es um die Liebesgeschichten der anderen Bewohner geht. Jedes Buch ist dabei in sich abgeschlossen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Louise und Noah erzählt. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf und verbringen eine glückliche Zeit. Ich finde es toll, dass es im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten, die so ähnlich aufgebaut sind, nicht nur um Sex geht und keine komplizierte, unmöglich scheinende Liebe dahinter steht. Louise und Noah wissen, woran sie beieinander sind und möchten eine ernsthafte Beziehung aufbauen. Als Noah das Jobangebot aus New York bekommt, bestärkt ihn Louise sogar darin, es anzunehmen und seinen Wunschberuf zu ergreifen.
Die Autorin schafft es, die Gedanken und Gefühle der beiden authentisch und überzeugend darzustellen. Glück, Sehnsucht, Eifersucht und Zweifel der Protagonisten sind für den Leser gut nachvollziehbar. Viele sympathische Nebenfiguren runden die Handlung ab. Höchstwahrscheinlich wird man in den nächsten Bänden mehr über den ein oder anderen erfahren.
Die Handlung ist durchdacht und hat mir gut gefallen. Einiges war zwar vorhersehbar, aber das lässt sich bei dem Genre wohl sowieso nicht vermeiden. Die Geschichte zu lesen, hat mir viel Vergnügen bereitet und schöne Lesestunden beschert.

Besonders loben möchte ich die Professionalität, mit der die Self-Publisher-Autorin ihr Buch auf den Markt gebracht hat. Vom schönen Cover über einen ansprechenden Buchsatz, kleine Kapitelbildchen bis hin zu einer nahezu fehlerfreien Rechtschreibung (großer Lob an das Korrektorat) stimmt einfach alles.
Was mich leider nicht ganz überzeugen konnte, war der Schreibstil der Autorin. Zwar liest sich das Büchlein flüssig weg, aber dennoch bin ich über die ein oder andere Formulierung gestolpert, habe mich öfter gefragt, ob diese Zeitform richtig ist und mich über einige verquere Schachtelsätze geärgert, die keinen Sinn ergeben.

Von mir gibt es für „Ein bisschen mehr als Liebe“ gute drei Sterne.

3 Sterne

Fazit:

Wer romantische Liebesgeschichten mit sympathischen Charakteren sucht, der kann bei „Ein bisschen mehr als Liebe“ gerne zugreifen. Der günstige Preis und das schöne Cover, zusammen mit der professionellen Aufmachung des Buches lassen die Herzen von SP-Leserinnen höher schlagen. Einziges Manko: Der Schreibstil der Autorin ist nicht so ausgereift, wie man es von Verlagsprodukten kennt.